Eine Frau hilft ihrem Mann, sich in der Dusche zu waschen.

Antworten auf die Fragen von Pflegenden

3 von 4 Personen geben an, dass sie nicht wissen, wie man einen Angehörigen pflegt.1

Viele pflegende Angehörige erklären, dass sie sich unvorbereitet fühlen und nicht wissen, wie sie an die richtigen Informationen kommen können.

TENA hat internationale Pflegeforen, Social-Media-Gruppen und Online-Suchthemen von Pflegenden durchforstet, um einen einfachen Frage-Antwort-Katalog zu entwickeln, in dem einige der wichtigsten Fragen von pflegenden Angehörigen beantwortet werden.

Dieser umfangreiche Katalog soll Ihre Fragen, Gedanken und Sorgen rund um das Thema Pflege auffangen und Ihnen Hilfestellung geben. Mit hilfreichen Tipps und Ratschlägen wollen wir Sie auf Ihrem Weg als pflegende Person begleiten.

1. Allgemeine Unterstützung für Pflegende

 
Eine Frau holt Wäsche aus der Waschmaschine und reicht sie an ihre Mutter weiter.

3 von 5 Personen empfinden es als ihre Pflicht, die Rolle des Pflegenden zu übernehmen, wenn ihr Angehöriger Hilfe braucht.1

Ich bin gerade als pflegende Angehörige gestartet und habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll. Auf welche Informationsquellen kann ich zurückgreifen?

„Erst seit Start dieses Projekts werde ich voll und ganz als Pflegehelferin anerkannt. Es ist harte Arbeit. Viele Leute haben es noch deutlich schwerer als ich und müssen viel mehr leisten. Es gibt eben viele verschiedene Versionen von Pflege. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt pflegen auf die eine oder andere Art ihre Angehörigen.“ – Rebecca, pflegt ihre Mutter Henriette

Als pflegende/r Angehörige/r möchten Sie die Ihnen nahestehende Person so gut wie möglich versorgen. TENA verfügt über eine große Anzahl an digitalen Angeboten, um neue Pflegende zu unterstützen, darunter detaillierte Leitfäden und Artikel mit hilfreichen Tipps und praktischen Ratschlägen. Auch auf der TENA Facebook-Seite finden Sie viele hilfreiche Informationen für pflegende Angehörige. Zudem finden Sie Hilfe bei lokalen Organisationen, wie ambulanten Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen.

Ich habe gehört, dass Pflegepläne sinnvoll sein können. Wie erstelle ich einen solchen Plan?

Bei der Pflege von Angehörigen fallen jeden Tag viele verschiedene Aufgaben an. Kein Tag gleicht dem anderen, und manchmal werden Sie sich fragen, wie sie nur alles schaffen sollen. Deshalb kann es hilfreich sein, einen Pflegeplan zu erstellen, der Ihnen das Gefühl gibt, die Situation besser im Griff zu haben. Ein Pflegeplan ist ein Dokument, das typischerweise gemeinschaftlich von dem pflegenden Angehörigen, der zu pflegenden Person und einer exam. Altenpflegerin oder medizinischen Fachkraft erstellt wird. Jeder Pflegeplan sollte individuell auf den Menschen zugeschnitten sein. Er enthält persönliche Angaben, medizinische Informationen, Gesundheitsziele und eine Liste mit allen täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich anfallenden Aufgaben (wie z. B. Medikamentengabe, Ernährung, Flüssigkeitsbedarf, medizinische Versorgung, soziale und psychologische Betreuung).

Der Pflegeplan ist ein Planungs- und Organisations-Tool. Er verschafft Ihnen einen Überblick darüber, was wann zu tun ist. Unser hilfreicher Leitfaden für Pflegepläne enthält alle wichtigen Informationen, die Sie benötigen, um einen Plan zu erstellen.

Meine Verwandten sind sich uneinig darüber, wie die Pflege genau aussehen soll. Wie können wir einen Kompromiss finden?

Selbst in harmonischen Familien kann es vorkommen, dass sich die primäre Pflegeperson zu sehr in die Verantwortung genommen fühlt. Wichtig ist, dass Familienkonflikte so schnell wie möglich gelöst werden, damit der zu pflegende Angehörige die notwendige Versorgung erhält. Es kommt daher auf die richtige Vorbereitung und Zusammenarbeit an. Ein guter Ansatz für die Verteilung der Aufgaben ist die Einberufung eines Familientreffens und die Ausarbeitung eines Pflegeplans. Versuchen Sie, so offen und ehrlich wie möglich darüber zu sprechen, welche Aufgaben für Sie selbst als Pflegeperson machbar sind und in welchen Bereichen Sie Hilfe und Unterstützung benötigen. Wenn Uneinigkeiten zu ernsthaften Spannungen führen, kann es sinnvoll sein, einen neutralen Dritten wie z. B. einen Berater oder Vermittler heran zu ziehen, um die Situation zu retten.

2. Finanzielle Unterstützung für Pflegende

 
Eine Frau hilft ihrer Mutter an der Nähmaschine.

Die häusliche Pflege ist mit hohen Kosten verbunden. Fast jeder dritte pflegende Angehöriger gibt an, dass seine oder ihre finanzielle Situation aufgrund der pflegerischen Verpflichtungen leidet. Und mehr als 1 von 5 Personen erklärt, dass die Rolle als pflegende Person negative Auswirkungen auf ihre Karriere hatte. 1

Welche Ansprüche auf finanzielle Unterstützung haben pflegende Angehörige?
Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten ist es wichtig zu wissen, welche finanzielle Unterstützung pflegende Angehörige erhalten können. Diese Zuschüsse können insbesondere für Pflegende mit niedrigem Einkommen, berufstätige Pflegende oder Pflegende im Ruhestand wichtig sein. So kann das Pflegegeld eine bedeutende finanzielle Unterstützung sein. Zudem übernehmen die Pflegeversicherung oder die Krankenkasse auch einen Teil der Kosten für Pflegesachleistungen oder Pflegehilfsmittel. Wenn Ihr Angehöriger z. B. an leidet, kann er oder sie Inkontinenzprodukte auch auf Rezept beziehen und dabei Kosten senken. Wir haben Ihnen einige wertvolle Tipps zur finanziellen Unterstützung auf der TENA Webseite zusammengestellt.
Kann ich als Vollzeitpflegender auch ein Gehalt beziehen?

Ja, es gibt Möglichkeiten, wie Sie finanzielle Unterstützung erhalten können. Ihr Angehöriger kann z. B. Pflegegeld beantragen, welches er oder sie nutzen kann, um sie für die Pflege zu entlohnen. Wir haben Ihnen auf der TENA Website einige Tipps zur finanziellen Unterstützung zusammengestellt. Auch Ihr Hausarzt oder eine medizinische Fachkraft können Ihnen Auskunft geben.

3. Praktische Unterstützung für pflegende Angehörige

 
Ein lächelnder Mann füttert seine Tochter im Teenager-Alter an einem Tisch im Freien.

Für Neulinge in der Pflege können die praktischen Aspekte der Pflege zunächst sehr verwirrend sein. Viele wissen nicht, wo oder wie sie Hilfe oder Beratung für die Versorgung von Angehörigen erhalten können.

Wie kann ich das Haus sicherer machen?

Wenn Sie die Pflege eines Angehörigen übernehmen, sollten Sie sicherstellen, dass die Wohnumgebung komfortabel und sicher ist. Unter Umständen ist es erforderlich, das häusliche Umfeld anzupassen, um Gesundheits- und Sicherheitsrisiken auszuschließen. Wenn die zu pflegende Person beispielsweise nur begrenzt mobil oder unsicher auf den Beinen ist, kann es sinnvoll sein, Schutzgeländer im gesamten Haus anzubringen oder aber einen Treppenlift. So verbessern Sie die Lebensqualität Ihres Angehörigen. Achten Sie darauf, dass die Umgebung an die persönlichen Bedürfnisse Ihres Angehörigen angepasst ist. Eine zusätzliche Lichtquelle kann hilfreich sein, um die Gegenstände in der Umgebung besser zu erkennen. Die Minimierung von Risiken in der häuslichen Umgebung erleichtert auch Ihnen als Pflegeperson das Leben. Wenn Sie einen Angehörigen in den eigenen vier Wänden pflegen, gibt es durchaus Möglichkeiten, den Wohnraum entsprechend anzupassen, ohne gleich eine Krankenhausatmosphäre zu schaffen. Weitere Tipps zur barrierefreien Gestaltung der eigenen vier Wände finden Sie auch in unserem Ratgeber zur Sicherheit im Haus.

Die körperliche Gesundheit meines Angehörigen ist mir besonders wichtig. Wo finde ich Ernährungs- und Bewegungspläne?

Eine gute Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr sind für die Gesundheit in vielerlei Hinsicht ein absolutes Muss. Ihr Angehöriger benötigt womöglich nicht nur bei der Bereitstellung von Speisen und Getränken Ihre Unterstützung, sondern auch beim Essen und Trinken selbst. In Bezug auf Ernährung und Flüssigkeitszufuhr gibt es keine pauschalen Empfehlungen. Daher ist es wichtig, sich an einen Arzt oder eine medizinische Fachkraft zu wenden, die Ihnen dabei hilft, einen individuellen Plan zur Förderung der körperlichen Gesundheit Ihres Angehörigen zu erstellen. So fällt es Ihnen leichter, sich angemessen um die Körperkraft, Mobilität und Gesundheit Ihres Angehörigen kümmern.

Ich bin mir unsicher, wie ich meinen Angehörigen richtig trage. Wie kann ich die zu pflegende Person und mich selbst schützen?

Die Pflege eines Angehörigen ist oft mit Heben, Bewegen und Bücken verbunden. Vielleicht müssen Sie der zu pflegenden Person beim Hinlegen, Aufstehen oder Anziehen helfen. Die körperliche Unterstützung und Hilfe bei solchen Tätigkeiten kann zunächst abschreckend wirken. Umso wichtiger ist es, die richtigen Hebetechniken anzuwenden, um die eigene Gesundheit und die Sicherheit des Pflegebedürftigen zu gewährleisten. Dabei gelten folgende allgemeine Regeln:

  • Heben Sie niemals über Schulterhöhe.
  • Bringen Sie Ihre Füße in eine stabile Position und achten Sie auf einen sicheren Griff, bevor Sie eine Person bewegen.
  • Halten Sie die Person so nah wie möglich an Ihrem eigenen Körper, damit das Anheben leichter wird.
  • Bitten Sie auch Ihren Arzt oder eine medizinische Fachkraft um fachmännischen Rat, wie Personen gemäß ihrer Bedürfnisse zu heben sind, um Unfälle zu vermeiden.

Wenn Sie herausfinden möchten, wie Sie Ihre Pflegeumgebung sowohl für Sie selbst als auch für Ihren Angehörigen ergonomischer gestalten können, lesen Sie die praktischen Tipps von TENA. Bringen Sie Hilfen wie z. B. erhöhte Toilettensitze in Ihrem Zuhause an, um bestimmte Bewegungsabläufe für die zu pflegende Person zu erleichtern. Sprechen Sie auch mit einem Arzt oder Ergotherapeuten, um mehr über ergonomische Hilfsmittel zu erfahren.

4. Emotionale Unterstützung für pflegende Angehörige

 
Eine erschöpfte Frau sitzt allein in einer Waschküche.

Sowohl die zu pflegende Person als auch die Pflegenden selbst können emotionale Schwierigkeiten erleben. Etwa 47 % aller pflegenden Angehörigen haben mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen, und fast 3 von 5 Befragten haben das Gefühl, sie brauchen ärztliche Unterstützung für ihre geistige Gesundheit.1

Wie kann ich die geistige Gesundheit meines Angehörigen unterstützen?

Eine echte Herausforderung kann es sein, Menschen mit psychischen Problemen zu unterstützen. Wenn Sie sich um die geistige Gesundheit und das Wohlbefinden eines Angehörigen sorgen, sollten Sie so schnell wie möglich fachmännische Hilfe und den Rat einer medizinischen Fachkraft in Anspruch nehmen. Sollte Ihr Angehöriger unter einer konkreten psychischen Erkrankung oder aber Angststörungen oder Depressionen leiden, kann eine genaue Diagnose dabei helfen, bedarfsgerechte Unterstützung zu bieten.

Reden und Zuhören sind immer gute Ansatzpunkte; doch manchmal ist das nicht möglich. Wenn Ihr Angehöriger sich schwer damit tut, seine Stimmungsschwankungen zu kommunizieren, kann es hilfreich sein, Emotionskarten zu zeichnen oder auszudrucken. So lassen sich Gefühle vielleicht einfacher beschreiben.

Was kann ich tun, wenn mein Angehöriger meine Hilfe nicht annehmen will?

Manchmal haben Pflegebedürftige Schwierigkeiten, ihre Situation zu akzeptieren. Versuchen Sie herauszufinden, warum Ihr Angehöriger Ihre Hilfe ablehnt. Hat er das Gefühl, Ihnen zur Last zu fallen? Oder Angst vor Veränderungen? Beeinflusst der Verlust der Selbstständigkeit die Stimmung? Nur wenn Sie die Ansichten und Beweggründe des Pflegebedürftigen verstehen, wird es Ihnen leichter fallen, eine Strategie zu entwickeln, die für Sie beide funktioniert. Egal, ob Sie sich für vorsichtig formulierte Vorschläge oder ein offenes Gespräch entscheiden – ein einfühlsames Vorgehen ist in jedem Fall empfehlenswert, wenn Sie als Pflegende oder Pflegender auf Widerstand stoßen.

In der Pflege sind Körpersprache und Tonfall wichtige Aspekte. Die Person, um die Sie sich kümmern, wird entspanntes, ruhiges und freundliches Verhalten am ehesten zu schätzen wissen. Versuchen Sie daher, Haltung zu bewahren – auch dann, wenn es schwierig wird. Wenn Ihr Angehöriger mal einen schlechten Tag hat, können Sie versuchen, ihn abzulenken, indem Sie positiv über Themen sprechen, die den Angehörigen interessieren, wie z. B. bestimmte Erinnerungen oder schöne Erlebnisse aus der Vergangenheit.

Wenn Ihr Angehöriger Ihre Hilfe weiterhin eisern ablehnt, ist es vielleicht ratsam, einen Experten hinzu zu ziehen. Organisationen wie lokale Pflegedienste haben Erfahrung und können Ihnen dabei helfen, die richtige Unterstützung zu erhalten.

Wie gehe ich mit schwierigem Verhalten um?

Mitunter kann es vorkommen, dass Ihr Angehöriger Ihnen mit Stimmungsschwankungen oder schwierigem Verhalten begegnet. Das ist ganz normal und kann oft beigelegt werden, indem Sie dem Angehörigen Freiraum geben, die Dinge besprechen oder ihn je nach Situation zum Lachen bringen oder ablenken.

Die beste Vorgehensweise ist für gewöhnlich, schwieriges Verhalten rechtzeitig zu vermeiden. Pflegebedürftige Menschen neigen eher dazu, sich einsam zu fühlen oder sich zu langweilen, was wiederum zu schlechter Laune führt. Um daraus resultierendes herausforderndes Verhalten zu vermeiden, kann es hilfreich sein, Ihren Angehörigen zu ermuntern, sich mit Familie und Freunden zu treffen und (wenn möglich) die Freizeit mit erfüllenden Aktivitäten wie Spazierengehen, Gartenarbeit, Puzzeln oder Denksport zu verbringen.

Wenn die Stimmungsschwankungen zunehmen oder das schwierige Verhalten immer regelmäßiger auftritt, sollten Sie unbedingt den Grund herausfinden. Holen Sie Rat bei einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft ein, wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie vorgehen sollen.

Leidet Ihr Angehöriger an Erkrankungen wie Demenz, so gehört schwieriges Verhalten zu den häufigsten Symptomen. Wenn Angehörige wütend oder aggressiv werden, ist es ganz normal, dass Sie verletzt oder frustriert sind. Erinnern Sie sich selbst, dass dieses Verhalten eine Folge der Erkrankung ist und keine bewusste Entscheidung der zu pflegenden Person. Überlegen Sie, was Sie tun können, um Ihrem Angehörigen zu helfen – z. B. durch Hinzuziehen eines Therapeuten oder durch Beantragung von Unterstützung durch Sozialdienste.

Suchen Sie sich auf jeden Fall jemanden, mit dem Sie offen über Ihre Erfahrungen sprechen können. Durch den offenen Umgang mit Ihren Emotionen durchbrechen Sie nicht nur die Isolation, die viele pflegende Angehörige empfinden, sondern verarbeiten auch Ihre Gefühle und erhalten Unterstützung. Die Pflege zu Hause Community von TENA ist eine gute Anlaufstelle, um sich mit anderen pflegenden verbunden zu fühlen.

> TENA Pflege zu Hause Community

Wie kann ich auf meine eigene geistige Gesundheit als pflegende Person achten?

Die Pflege eines Angehörigen kann eine positive und erfüllende Erfahrung sein. Sie birgt aber auch viele Herausforderungen. Ihre eigene geistige Gesundheit und Ihr Wohlergehen als pflegende Person sind daher absolut entscheidend. Achten Sie unbedingt darauf, sich gesund zu ernähren, ausreichend zu trinken, genug zu schlafen, sich zu bewegen und ein aktives Sozialleben zu führen. Lassen Sie Ihre ganz persönlichen Ziele bei all Ihren Aufgaben als pflegende Person nicht aus den Augen.

Ich bin total überlastet. Wer kann mir weiterhelfen?

Betreuungssituationen sind niemals einfach. Sie sind auch nur ein Mensch, und es ist ganz natürlich, dass es Tage gibt, an denen Sie sich ausgebrannt oder überfordert fühlen. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass es keinerlei Zeichen von Schwäche ist, Freunde oder die Familie um Hilfe zu bitten. Im Gegenteil: Auf diese Weise verschaffen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um zu entspannen. Und dadurch gelangen Sie zu neuer Energie, die Sie wiederum benötigen, um sich um Ihren Angehörigen kümmern zu können. Dies sind typische Sorgen, von denen pflegende Angehörige berichten:

  • Sie sind gestresst und machen sich Sorgen um Ihren Angehörigen.
  • Sie finden kaum Zeit für sich selbst und für Aktivitäten, die ihnen Spaß machen.
  • Sie fühlen sich isoliert und einsam.
  • Sie haben Geldsorgen.
  • Sie haben Schlafstörungen.
  • Sie haben mit Schuldgefühlen oder Frust zu kämpfen.

Wenn Ihnen einer der vorgenannten Punkte bekannt vorkommt, ist es wichtig, dass Sie sich Ruhepausen gönnen und mit einem Familienmitglied oder Freund über Ihre Probleme sprechen. Scheuen Sie sich auch nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie sind nicht allein.

Meine Familie und Freunde verstehen nicht, was ich durchmache. Wo finde ich ein Support-Netzwerk aus Menschen, die in derselben Situation sind wie ich?

„Wenn die Leute mich anschauen, sehen sie meist die lächelnde Simone. Und die meisten Leute sind froh, die lächelnde Simone zu sehen, denn so sind wir Menschen nun mal: Fröhliche Menschen sind uns lieber. Wir wollen uns von niemandem die Laune verderben lassen.“ – Simone, pflegt ihren Ehemann James

Wenn Sie die Hauptverantwortung für die Pflege eines nahen Angehörigen tragen, kann es für Ihr Umfeld schwierig sein, das Ausmaß Ihrer Verantwortung und die täglichen Herausforderungen zu verstehen.

Es ist bestimmt nicht einfach – aber setzen Sie nicht immer automatisch ein Lächeln auf, wenn Ihnen einmal alles zu viel wird. Versuchen Sie, mit Ihrer Familie zu sprechen. Teilen Sie ihnen mit, wenn Sie Schwierigkeiten haben oder zusätzliche Hilfe brauchen. Wenn Sie sich mit Menschen verbunden fühlen möchten, die in einer ähnlichen Situation sind, empfehlen wir Ihnen die TENA Pflege zu Hause Community.

Ich fühle mich, als ob ich nicht mehr am Leben teilnehme. Wo finde ich Menschen, die mich verstehen?

„Letzte Woche sind wir ausgezogen. Man muss einfach seine Flügel ausbreiten und sein eigenes Ding machen. Ich habe jetzt eine eigene Familie, aber wir werden uns immer nah sein. Ich will nicht, dass meine Eltern denken, wir würden einfach abhauen und sie mit allen Problemen allein lassen. Wir wollen immer helfen, wenn wir können.“ – Chloe, pflegt ihre Schwester Fibi

Ihre Rolle als Pflegender sollte nicht über Ihr gesamtes Leben bestimmen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, pflegerische Tätigkeiten zu übernehmen, sollte das nicht auf Kosten Ihrer eigenen Ziele und Träume geschehen. Sie haben das Gefühl, Sie brauchen Abstand oder nehmen gar nicht mehr Ihre üblichen Aktivitäten wahr, wie z. B. Freunde treffen oder Hobbys ausüben? Dann ist das ein Zeichen, dass Sie Ihren Versorgungsplan noch einmal überdenken und die Aufgaben und Verpflichtungen mit anderen teilen sollten. Ist das nicht möglich, dann sprechen Sie mit einer medizinischen Fachkraft, die Ihnen entsprechende Kontakte und Hilfe vermitteln kann.

Ich habe Schwierigkeiten damit, mich in meine neue Rolle als pflegende Person einzufinden. Was kann ich tun?

Es ist ganz normal, dass sich die Beziehung zu Ihrem Angehörigen verändert oder sich wie ein Rollentausch anfühlt – vor allem dann, wenn Sie noch jung sind und sich um einen älteren Verwandten wie ein Elternteil oder ein Großelternteil kümmern. Es kann für Sie beide schwierig oder sogar peinlich sein, sich an diesen Rollentausch zu gewöhnen. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie zunächst Unbehagen verspüren, wenn Ihr Angehöriger Hilfe beim Waschen oder Anziehen braucht. Und vergessen Sie nicht: Auch wenn Ihr Angehöriger von Ihnen abhängig ist, sollten Sie sich auf jeden Fall Zeit für sich selbst nehmen. Weitere Informationen über verfügbare Hilfsangebote für neue Pflegende finden Sie in den hilfreichen Tipps und Ratschlägen von TENA. So können Sie sich auf Ihre neue Rolle vorbereiten.

5. Pflege von Personen, die an Inkontinenz leiden

 
Nahaufnahme eines Inkontinenzprodukts an den Knöcheln einer älteren Person, die auf einem Bett sitzt.

Viele Personen wissen nicht, dass es Unterstützung für unbezahlte Pflege bzw. Pflege von Familienangehörigen gibt.1

Wie kann ich die verschiedenen Arten von Inkontinenz unterscheiden?

Unter versteht man unfreiwilligen Verlust von Urin. Dabei wird zwischen verschiedenen Typen von Inkontinenz unterschieden:

  • Man spricht von , wenn Sie beim Lachen, Husten oder Niesen Urin verlieren. Sie tritt häufig in Verbindung mit einer schwachen Muskulatur auf, die normalerweise die Blase und die Harnröhre unterstützen sollte.
  • oder eine „überaktive Blase“ beschreibt den häufigen und plötzlichen Harndrang ohne Vorwarnung.
  • Mischinkontinenz ist die Kombination von Belastungs- und Dranginkontinenz.
  • Männer mit einer vergrößerten leiden z. B. unter postmiktionellem Tröpfeln, nächtlichem Wasserlassen, einem schwachen Urinstrahl oder häufigen Toilettengängen.
  • Unter postmiktionellem Tröpfeln versteht man den Urinverlust, der nach der Blasenentleerung auftritt. Er betrifft zumeist Männer, manchmal aber auch Frauen.

Die beste Vorgehensweise ist ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt, um die Art der Inkontinenz zu bestimmen, an der Ihr Angehöriger leidet. Zur Bestätigung einer Diagnose ist ein Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft immer die beste Lösung; doch auch bei TENA erhalten Sie Informationen über die verschiedenen Typen von Inkontinenz und über Ihre Handlungsoptionen als pflegende Person. Erst wenn Sie wissen, wann die Inkontinenz auftritt und wie stark der Harnverlust ist, können Sie mithilfe des TENA Produktfinders das passende Inkontinenzprodukt auswählen. So können Sie die Auswirkungen der Inkontinenz effektiver behandeln und damit das Wohlergehen und Selbstbewusstsein der zu pflegenden Person steigern.

Welche Optionen gibt es für die Behandlung und das Management der Inkontinenz meines Angehörigen?

ist nicht gleichbedeutend damit, dass Ihr Angehöriger die Kontrolle verloren hat. Denn tatsächlich kann Inkontinenz jeden treffen. Wenn Ihr Angehöriger noch keinen Arzt aufgesucht hat, sollten Sie so schnell wie möglich einen Termin vereinbaren.

Nach Bestätigung der Diagnose kann eine medizinische Fachkraft eine Behandlungsmethode empfehlen. Zunächst wird für gewöhnlich die am wenigsten invasive Option empfohlen. Dies geht oft mit Veränderungen des Lebensstils einher und umfasst u. a. Physiotherapie oder medizinische Geräte. Wenn diese Lösungen nicht zum gewünschten Ziel führen, überweist Sie Ihr Arzt wahrscheinlich an einen Facharzt.

Die Produkte von TENA wurden entwickelt, um Inkontinenz möglichst einfach zu behandeln. Sie bieten ultimativen Schutz und Komfort. Unsere Studie zur Benutzerfreundlichkeit aus dem Jahr 2018 ergab, dass es in Bezug auf Zeitersparnis und Arbeitsaufwand bei einem Produktwechsel durchaus auf die richtige Produktart ankommt.

Woher weiß ich, dass bei meinem Angehörigen ein Produktwechsel ansteht?

Wenn der Angehörige, den Sie pflegen, an leidet, ist es wichtig, dass Sie auf einen regelmäßigen Produktwechsel achten. Viele TENA Produkte, wie z. B. TENA Slip oder TENA Flex, haben einen praktischen Nässeindikator. Er zeigt Ihnen an, wann das Produkt ausgelastet ist und gewechselt werden muss. Wichtig: bei Stuhlgang sollten Sie immer sofort das Produkt wechseln, da Enzyme aus dem Stuhl die Haut stark angreifen können.

Wenn Sie genau wissen, wie die Produkte für Ihren Angehörigen korrekt gewechselt werden, läuft der gesamte Prozess zudem schneller und reibungsloser ab. Wenn Sie sich unsicher fühlen, suchen Sie Rat bei einer Fachkraft, die Ihnen zeigen kann, wie Intimpflege auf menschenwürdige Art und Weise gewährleistet werden kann.

Mit der Wahl des richtigen Inkontinenzproduktes und einem fachgerechten Produktwechsel ist häufig schon viel gewonnen. Unser Produktfinder und der Leitfaden zum Wechsel von Inkontinenzprodukten hilft Ihnen dabei.

Wie häufig entleeren die meisten Menschen ihre Blase?

Die meisten Menschen entleeren in einem Zeitraum von 24 Stunden ca. 6–7 Mal ihre Blase. Jedoch wird alles zwischen 4 und 10 Mal als normal angesehen. Um nächtliche Toilettengänge zu reduzieren, sollten Sie etwa 2–4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr trinken.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Harnwegsinfektionen und Inkontinenz?

Harnwegsinfektionen (HWI) werden durch Keime verursacht, die in den unteren oder oberen Harntrakt gelangen. Sie treten häufiger bei Menschen mit auf; Frauen leiden häufiger an einer HWI als Männer. Viele Menschen mit Inkontinenz sind bereits älter, unter Umständen auch gebrechlicher und anfälliger für Infektionen. Der Zusammenhang zwischen und Harnwegsinfektionen ist sogar noch stärker: Aufgrund des hohen Bakteriengehaltes stellt eine Kontamination mit Stuhl ein besonders großes Infektionsrisiko dar.

Gute Pflege hängt davon ab, dass Sie eine Lösung finden, die genau auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Angehörigen zugeschnitten ist. Der Versorgungsplan Ihres Angehörigen sollte einen passenden Toilettenplan, das richtige Produkt mit der korrekten Saugstärke, den richtigen Produkttyp in der passenden Größe und die ideale Wechselroutine je nach den spezifischen Bedürfnissen Ihres Angehörigen enthalten. Es ist wichtig, Ihren Angehörigen regelmäßig zu überprüfen und auf eine saubere und gesunde Haut im Intimbereich zu achten, um HWIs zu verhindern.

Wie kann ich verhindern, dass mein Angehöriger eine Harnwegsinfektion entwickelt?

Als pflegende Person können Sie folgende Praktiken anwenden, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass Ihr Angehöriger eine Harnwegsinfektion entwickelt:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger genug trinkt, um hydriert zu bleiben.
  • Vermeiden Sie es, dass Ihr Angehöriger über einen längeren Zeitraum hinweg nasse Produkte trägt (d. h. mit großen Urinmengen).
  • Verwenden Sie Inkontinenzprodukte aus Materialien, die die Haut trocken halten, wie z. B. TENA .
  • Entwickeln Sie regelmäßige Toilettengewohnheiten und achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger seine Blase oder seinen Darm bei jedem Toilettengang vollständig entleert.
  • Vermeiden Sie Verstopfungen und Durchfälle. Aktivieren Sie den Darm regelmäßig, indem Sie auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr und eine ballaststoffreiche Ernährung achten.
  • Reinigen Sie den Intimbereich nach dem Toilettenbesuch von vorne nach hinten, um das Eindringen von Darmbakterien in die Harnwege zu verhindern.
  • Entsorgen Sie unverzüglich Produkte, die mit Stuhl beschmutzt sind – von vorne nach hinten.
  • Vermeiden Sie aggressive Seifen im Intimbereich, da diese Hautirritationen auslösen können. Verwenden Sie stattdessen hautfreundliche TENA ProSkin Pflege- und Reinigungsprodukte mit einem niedrigen pH-Wert (pH 4,0–5,0). Dies ist besonders bei alternder und empfindlicher Haut sehr wichtig.
  • Verwenden Sie zum Reinigen von sensibler Haut TENA Wash Creme und tragen Sie danach die schützende TENA Barrier Cream auf.
  • Trocknen Sie Ihre Haut nach der Reinigung sanft ab, bevor Sie ein Inkontinenzprodukt auftragen, da Bakterien sich in feuchten Gegenden besser vermehren. Zum Schutz der Hautgesundheit sollte ausreichend Luft an die Haut im Intimbereich gelangen.
Wie kann ich mich auf Harnverlust in unterschiedlichen Situationen vorbereiten?

Viele altersbedingte Erkrankungen können mit zunehmendem Alter auslösen. Kleinere „Unfälle“ können durchaus einmalig auftreten. Wenn Sie jedoch feststellen, dass Ihr Angehöriger die Toilette häufiger aufsuchen muss, sind vielleicht Maßnahmen zur Behandlung von Inkontinenz erforderlich. Um die Inkontinenz Ihres Angehörigen außerhalb Ihrer eigenen vier Wände zu managen, können Sie als pflegende Person verschiedene Dinge tun:

  • Verhindern Sie unnötige Ausläufe, indem Sie mit Ihrem Angehörigen häufig zur Toilette gehen.
  • Sprechen Sie mit einer medizinischen Fachkraft, um die Inkontinenz korrekt diagnostizieren zu lassen.
  • Beschränken Sie die Aufnahme von harntreibenden Getränken wie Kaffee, Tee und Alkohol.
  • Achten Sie auf eine nährstoffreiche Ernährung, damit der Darm regelmäßig aktiviert wird. So verhindern Sie auch .
  • Führen Sie unterwegs immer Inkontinenzprodukte wie z. B. von TENA mit sich, um auf „Unfälle“ vorbereitet zu sein.
  • Packen Sie immer Unterwäsche/Kleidung zum Wechseln ein, wenn Sie das Haus verlassen.
  • Wenn Ihr Angehöriger unter nächtlichem Harndrang leidet, versuchen Sie, die Flüssigkeitsaufnahme am Abend vor dem Schlafengehen zu begrenzen. Achten Sie aber auch darauf, dass die zu pflegende Person nicht dehydriert.

6. Die Verwendung von TENA Produkten

 
Das TENA ProSkin Produktsortiment

Viele von uns werden in Zukunft Betreuungsaufgaben übernehmen müssen. 9 Millionen Menschen in Deutschland pflegen einen geliebten Menschen. TENA Produkte sind perfekt geeignet, um pflegende Angehörige und deren Familienmitglieder zu unterstützen.1

Welche Art von TENA Produkt ist für mich geeignet?

Da es viele verschiedene Arten von Inkontinenzprodukten gibt, sind Sie vielleicht nicht sicher, welches für die Bedürfnisse Ihres Angehörigen das richtige ist. TENA bietet eine Reihe verschiedener Inkontinenzprodukte an. Sie müssen also entscheiden, welche Saugfähigkeit und wie viel Schutz nötig ist. Die Größe ist ebenfalls wichtig. Ist das Produkt zu groß, ist es nicht dicht. Ist es zu klein, ist es unbequem. Der TENA Produktfinder hilft Ihnen, zu entscheiden, welche Größe und welcher Produkttyp für Ihre Situation geeignet ist.

Wo sind TENA Produkte erhältlich?

Sie finden TENA Produkte in den meisten Supermärkten und im Fachhandel – also in Apotheken, Sanitätshäusern und bei medizinischen Händlern. Supermärkte bieten in der Regel nur ein Basissortiment von TENA an, während der Fachhandel in der Regel ein breiteres Angebot hat und Sie auch individuell beraten kann. Wenn ein Fachhändler ein bestimmtes TENA Produkt nicht vorrätig hat, kann er es normalerweise für Sie bei einem Großhändler bestellen. Sie können TENA Produkte auch online kaufen.

Obwohl die Pflege nicht ohne Herausforderungen ist, gibt es viele lohnende Momente bei der Betreuung eines Familienmitglieds. Wir von TENA möchten Sie dabei unterstützen, eine bessere, selbstbewusstere und zufriedenere Pflegeperson zu werden. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Kontinenz- und Hautpflege möchten wir Ihnen Ratschläge und Unterstützung bieten, die alle Aspekte der Pflege abdecken. Erfahren Sie mehr über die Pflege eines geliebten Menschen mit TENA.

7. Die Haut Ihrer Liebsten schützen

 
Eine Frau trägt Lotion auf den Oberkörper ihres Mannes auf, der im Rollstuhl sitzt.

Warum ist es wichtig, sanfte und hautfreundliche Produkte für die Haut meiner Angehörigen zu verwenden?

Es gibt viele Faktoren, die die Empfindlichkeit der Haut beeinflussen. Mit zunehmendem Alter verliert unsere Haut auf natürliche Weise Fett. Dadurch wird sie dünner und schwächer, was bedeutet, dass die Heilung von Schnitten und Kratzern länger dauern kann. Die Skin Health Alliance empfiehlt Produkte, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden. Mit diesen halten Sie die Haut Ihrer Angehörigen gesund und frei von Schädigungen. Wenn Sie mehr über die Pflege empfindlicher Haut erfahren möchten, sehen Sie sich unseren Leitfaden zur Körperpflege und Hygiene an.

Was ist Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD) und wie kann ich sie verhindern?

Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD) ist eine Form der Dermatitis, die durch den Kontakt mit Urin oder Stuhl entsteht. Um die Gesundheit der Haut im Intimbereich zu erhalten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die im Pflegeplan festgelegten Toilettengewohnheiten und Wechselzeiten einhalten. Auch außerhalb dieser Zeiten kann es zu Unfällen kommen, daher sollten Sie regelmäßig nachsehen, ob Ihr Familienmitglied sauber ist und sich wohl fühlt. Eine gute Pflegeroutine und die Pflege der Haut im Intimbereich mit TENA Pflegeprodukten kann dazu beitragen, die Haut gesund und geschützt zu halten. Beobachten Sie die Haut täglich und achten Sie auf Rötungen, Juckreiz oder Hautreizungen. Diese können Anzeichen für eine IAD sein. Neben einer optimalen Hautpflege können auch eine ausreichende Durchblutung und Belüftung sowie eine ausgewogene Ernährung und Flüssigkeitszufuhr die Haut im Genitalbereich gesund halten.

Wundgelegene Stellen beeinflussen das Wohlbefinden meiner Angehörigen. Wie kann ich dazu beitragen, sie zu verhindern?

Sie können die Haut vor Wundliegen und Rötungen schützen, indem Sie die Inkontinenzprodukte regelmäßig wechseln und Barrierecremes verwenden. Druckgeschwüre – auch als Dekubiti bezeichnet – sind Verletzungen der Haut und des darunter liegenden Gewebes, die durch anhaltenden Druck auf die Haut entstehen. Wenn Ihr Familienmitglied bettlägerig oder immobil ist, steigt die Wahrscheinlichkeit für solche wundgelegene Stellen. Zum Glück können Sie einiges tun, um diese Probleme zu vermeiden und die Beschwerden zu lindern. Betten Sie Ihr Familienmitglied häufig um, um den Druck auf die Haut zu verringern. Vielleicht möchten Sie in spezielle Kissen oder eine druckentlastende Matratze investieren. Denken Sie daran, die Haut Ihrer Angehörigen regelmäßig auf Warnzeichen für Druckverletzungen oder Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD) zu kontrollieren.

Verwandte Artikel

Literaturhinweise

1) Weltweite Studie von TENA über die Wahrnehmung und das Bewusstsein für familiäre Pflege in der Allgemeinbevölkerung. Juli 2022 Polen, Kanada, Frankreich, UK, USA. In jedem Land wurden über 1.000 Männer und Frauen befragt (18+).