Ratgeber: Angehörige mit Inkontinenz pflegen

12.02.2026

Knapp 5,6 Millionen Menschen waren laut statistischem Bundesamt Ende 2023 pflegebedürftig. 4,9 Millionen dieser Pflegebedürftigen wurden von ihren Angehörigen ganz oder teilweise zu Hause gepflegt – Menschen wie Sie, die Verantwortung übernehmen, um Ihren Lieben das Leben so angenehm wie möglich zu machen. 
 
kommt unter Pflegebedürftigen recht häufig vor, und bei einer vorliegenden Harninkontinenz müssen Angehörige die Pflege darauf abstimmen. Der unfreiwillige Urinverlust ist – abhängig von Form und Ursache – oft auch behandelbar. Als pflegende Person können Sie außerdem viel tun, um die Lebensqualität Ihres Angehörigen zu verbessern – medizinisch, praktisch und emotional.
 
Im folgenden Ratgeber möchten wir Ihnen praktische Tipps und kleinen Maßnahmen mitgeben, die die Inkontinenzpflege für Pflegende und Betroffene erleichtern. Dabei erklären wir, welche Schritte zur Diagnose der Ursache notwendig sind, geben praktische Pflegetipps, nennen Maßnahmen nach Inkontinenzart und liefern Hinweise zu Hilfsmitteln und professioneller Unterstützung.
 

Erste Schritte: Diagnostik und Arztbesuch

Wenn Ihr Angehöriger oder Ihre Angehörige sich noch nicht vom Arzt oder der Ärztin hat untersuchen lassen, vereinbaren Sie möglichst bald einen Termin. Je mehr Sie über die Erkrankung in Erfahrung bringen, umso zielgerichteter können Sie die Behandlung gestalten. Mögliche Anlaufstellen sind zunächst die Hausarztpraxis, der Urologe oder die Urogynäkologin, im späteren Behandlungsverlauf können auch spezielle Kontinenzberater*innen oder Physiotherapeut*innen hinzugezogen werden. 
 
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird im Sinne Ihres Angehörigen nach einer Lösung suchen. Daher wird er oder sie vermutlich die am wenigsten invasive Behandlung vorschlagen. Zu Anfang kann dies Änderungen am Lebensstil umfassen, Physiotherapie und medizinische Hilfsmittel (siehe unten). Wenn all diese Maßnahmen nicht helfen, kann die Ärztin oder der Arzt Ihren Angehörigen zu einem Spezialisten überweisen. Als letzte Option können Medikamente oder ein chirurgischer Eingriff empfohlen werden. Sie können jedoch sicher sein, dass Sie Ihrem Angehörigen gemeinsam mit den medizinischen Fachkräften im Hinblick auf die helfen können.
 
Notieren Sie sich folgende Informationen, die Sie zum Arztbesuch mitnehmen:

  • Beginn, Häufigkeit, Menge des Urinverlusts 
  • Mögliche Auslöser
  • Begleitsymptome (z. B. Schmerzen, Fieber) 
  • Medikamente 
  • Flüssigkeitsaufnahme
  • Stuhlgang 
  • bestehende Erkrankungen

Welche kleinen Maßnahmen erleichtern die Inkontinenzpflege für Pflegende und Betroffene?

Oft sind es kleine Dinge, die die Inkontinenzpflege sowohl für die pflegebedürftige Person als auch ihre Angehörigen angenehmer machen. Dazu zählen z. B. eine offene, vertrauensvolle Kommunikation über die Harninkontinenz, eine barrierearme Toilette oder einfache Verhaltensänderungen wie regelmäßiges Trinken und der Verzicht auf bestimmte Getränke.
 

Hemmungen überwinden

 
Möglicherweise empfinden Sie oder die von Ihnen gepflegte Person Scham bezüglich der mit der verbundenen Hilfestellungen. Das ist nur natürlich. Schließlich ist dies eine sehr intime Sache. Doch es ist wichtig, dass Sie beide dieses Gefühl ablegen und einen offenen, vertrauensvollen Umgang mit dem Thema Inkontinenz pflegen. Unversorgt kann unfreiwilliger Harnverlust zu einer dauerhaft feuchten Umgebung und damit zu Hautreizungen führen, die wiederum Infektionen begünstigen. 
 
Aber wie geht das? Beziehen Sie Ihren Angehörigen ein. Sprechen Sie unbefangen über die Ursachen und Formen der Inkontinenz, hören Sie sich die Bedenken Ihres Angehörigen an und sammeln Sie gemeinsam Ideen, wie Sie den Umgang für Sie beide am einfachsten gestalten. Manchmal kann es beispielsweise helfen, sich ein Codewort zu überlegen, um die Inkontinenz nicht direkt ansprechen zu müssen, vor allem in der Öffentlichkeit. Suchen Sie gemeinsam nach passenden Inkontinenzprodukten und planen Sie eine Toilettenroutine. 
 
  • Sprechen Sie offen, respektvoll und einfühlsam 
  • Verwenden Sie eine klare, nicht wertende Sprache und betonen Sie, dass Inkontinenz eine medizinische Problematik ist 
  • Beziehen Sie die von Ihnen gepflegte Person in Entscheidungen ein
  • Bewahren Sie ihre Würde (Privatsphäre, Ankleiden, unangenehme Tätigkeiten nur mit Zustimmung) 
  • Lassen Sie Ihren Angehörigen so viel wie möglich selbst machen und greifen Sie nur unterstützend ein. Insbesondere bei Demenzpatienten kann Begleitung notwendig sein. Benennen Sie die erforderlichen Schritte, damit Ihr Angehöriger diese dann eigenständig ausführen kann.     

Eine barrierearme Umgebung schaffen

 
Damit Ihr Angehöriger möglichst auch selbstständig die Toilette aufsuchen kann, muss der Weg dorthin für ihn schnell und sicher zu erreichen sein. Wählen Sie daher nach Möglichkeit einen Aufenthaltsort, der auf demselben Stockwerk wie das Bad ist. Sorgen Sie dafür, dass der Weg auch mit Rollstuhl oder Rollator gut zu bewältigen ist und keine Stolpergefahr besteht. Gegebenenfalls können ein Handlauf im Flur und ein Haltegriff neben der Toilette installiert werden, um noch mehr Sicherheit zu bieten.
 
Außerdem sind folgende Maßnahmen sinnvoll:

  • Feste Hausschuhe mit rutschfester Sohle, die nicht vom Fuß rutschen können
  • Ein rutschfester Läufer auf glatten Böden
  • Bequeme Hosen mit Gummizug, die sich leicht auch mit einer Hand herunterziehen lassen
  • Inkontinenzprodukte wie oder Pants in Griffweite neben der Toilette lagern 
 
Lesen Sie auch unsere Tipps zum Thema Sicherheit im Haus.

Praktische Tipps für die verschiedenen Arten von Inkontinenz

Haben Sie schon unseren Abschnitt zu den Arten von gelesen? Dort beschreiben wir die häufigsten Arten von Blasenschwäche. Darunter sollte auch die Art von Inkontinenz angeführt sein, die der Erkrankung Ihres Angehörigen am ehesten entspricht. 
 
Im Folgenden erhalten Sie Tipps von Fachkräften, die Ihnen beim Umgang mit der jeweiligen Art von Inkontinenz helfen.
Überdenken Sie zunächst den Lebensstil Ihres Angehörigen. Schon einige geringfügige Änderungen können sich positiv auswirken: 
 
Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Häufig wird angenommen, dass weniger trinken zu weiniger Harndrang führt. Tatsächlich sorgt eine geringe Flüssigkeitszufuhr nur dafür, dass der Urin zu stark konzentriert wird. Das kann die Blase reizen und sogar weiter aktivieren. Wir empfehlen daher, dass Ihr Angehöriger ganz normal trinkt, so, wie es seinem Durst entspricht. Der Urin sollte stets eine gesunde, hellgelbe Farbe aufweisen. Da eine zu starke Flüssigkeitsaufnahme den Harndrang allerdings auch negativ beeinflusst, sollten Sie einfach versuchen, hier ein gesundes Gleichgewicht zu finden.
 
Zu den Trinktipps bei .
 
Vermeiden Sie bestimmte Getränke.
 
Denken Sie daran, dass einige Getränke harntreibend wirken, den Harndrang also verstärken. Dazu zählen koffeinhaltiger Tee und Kaffee sowie alkoholische Getränke. Es schadet nicht, wenn Ihr Angehöriger diese hin und wieder zu sich nimmt. Aber zu viel davon ist nicht ratsam.
 
Achten Sie auf die Kalorien.
 
Übergewicht schwächt die Beckenbodenmuskulatur, was eine Inkontinenz begünstigen kann. Andersherum kann eine Gewichtsreduktion signifikant zur Besserung einer Blasenschwäche beitragen. Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, fit und aktiv zu bleiben und stellen Sie eine gesunde, ausgewogene Ernährung sicher, die nicht zu viele Kalorien enthält. 
 
Raten Sie vom Rauchen ab.
 
Raucht die von Ihnen gepflegte Person zu viel? Insbesondere der daraus resultierende Husten kann Druck auf die Blase ausüben. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass das Rauchen selbst ein Risikofaktor für die Entstehung von Inkontinenz ist. Versuchen Sie also, Ihren Angehörigen davon zu überzeugen, das Rauchen einzuschränken oder sogar ganz aufzugeben. Dies wird sich positiv sowohl auf die Inkontinenz als auch auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken. 
 
Ermuntern Sie zu .
 
Ist Ihr Angehöriger mobil? Oder können Sie ihm helfen, umherzugehen? 
 
Die Blasenkontrolle kann bei leichter bis mittelschwerer Inkontinenz durch gezielte Beckenbodengymnastik häufig signifikant verbessert oder sogar ganz wiederhergestellt werden, wie Studien bestätigen. Die sogenannten Kegel-Übungen können teils im Sitzen ausgeführt werden sollten regelmäßig und bis zu sechs Monate lang durchgeführt werden. Es ist nie zu spät, um anzufangen: Auch bei Menschen in den 70ern oder 80ern lassen sich die Symptome dadurch häufig lindern. Ein Spezialist empfiehlt Ihnen möglicherweise Methoden wie Elektrostimulation, um die richtige Ausführung dieser Übungen zu unterstützen. Erfahren Sie hier mehr über die Übungen für Frauen und für Männer.
Diese Art von wird auch als überaktive Blase bezeichnet. Wie der Name schon vermuten lässt, zeichnet sie sich durch einen plötzlichen und unaufhaltsamen Drang aus, die Toilette aufzusuchen. Hier einige Tipps, die Ihnen bei der Pflege Ihres Angehörigen helfen können:
 
Helfen Sie Ihrem Angehörigen, ins Bad zu gelangen.

Achten Sie darauf, dass der Weg zur Toilette frei von Hindernissen und gut zu finden ist. Auch bei mobilen oder eingeschränkt mobilen Personen sollte die Kleidung leicht auszuziehen, d.h. ohne schwierige Verschlüsse ausgestattet sein.
 
Helfen Sie beim Blasentraining.
 
Bei Dranginkontinenz ist es möglich, die Blase erneut zu trainieren. Ermutigen Sie Ihren Angehörigen dazu, den Urin länger zurückzuhalten und seltener die Toilette aufzusuchen. Lassen Sie ihn die Intervalle zwischen den Toilettengängen immer weiter steigern. Dadurch wird die Blase davon abgehalten, den Harndrang zu „übertreiben“, wenn sie nur halbvoll ist. Das Umlernen (Retraining) wird mit der Zeit immer leichter. 
 
So funktioniert das Blasentraining: 
 
  • Sie erarbeiten einen Trainingsplan mit dem Arzt oder Kontinenzberater. 
  • Die erste Blasenentleerung erfolgt morgens direkt nach dem Aufstehen.
  • Dann geht der Patient ausschließlich zu den vorher festgelegten Zeiten auf die Toilette, auch, wenn er keinen Harndrang spürt.
  • Wird der Drang zwischen den Toilettengängen zu stark, sollten aktiv Techniken zur Harnunterdrückung durchgeführt werden. Nur, wenn es gar nicht mehr geht, sollte vorzeitig die Toilette aufgesucht werden.
  • Werden die Intervalle gut eingehalten, kann die Dauer um jeweils 15 Minuten verlängert werden.
  • Das Trainingsziel ist erreicht, wenn leicht drei bis vier Stunden zwischen den Toilettengängen eingehalten werden können.
 
Ermuntern Sie zu .

Die Studienlage zur Wirksamkeit von Beckenbodentraining bei Dranginkontinenz ist zwar deutlich kleiner als bei der , doch auch hier weist viel auf einen positiven Effekt hin. Die sogenannten Kegel-Übungen kräftigen die Beckenbodenmuskulatur, die sich um die Blase und den Schließmuskel herum befindet. Lässt sich die Beckenbodenmuskulatur gezielt ansteuern, erleichtert das auch die Blasenkontrolle.      
 
Informieren Sie sich hier über die Beckenbodenübungen für Männer und Frauen.
Leidet Ihr Angehöriger unter einer Mischung aus Belastungs- und ? In dem Fall sollten Sie sich zunächst auf die vorherrschenden Symptome konzentrieren und versuchen, diese in den Griff zu bekommen. Sie könnten mit Beckenbodengymnastik gegen die beginnen oder mit dem Blasen-Retraining für die Dranginkontinenz. Sobald die stärksten Symptome sich verbessern, können Sie sich den anderen Symptomen zuwenden.
 
Lesen Sie auch die vorhergehenden Abschnitte zum Thema Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz, um die passenden Maßnahmen zu ergreifen.
Hindert eine körperliche oder geistige Behinderung Ihren Angehörigen daran, rechtzeitig die Toilette aufzusuchen? Oder hat er überhaupt keine Kontrolle über seine Blase? Treten Sie auf jeden Fall in Kontakt mit dem behandelnden Arzt, um alle Möglichkeiten und auch Gefahren durchzusprechen. 
 
Fehlt aufgrund einer neurogenen Blase die Blasenkontrolle, sollten Sie sich mit hochwertigen, saugstarken Inkontinenzprodukten ausstatten, damit auch größere Mengen Urin sicher aufgefangen werden. TENA biete Ihnen hier ein breites Sortiment an Einlagen und Pants für Männer und Frauen. Achten Sie außerdem auf Folgendes:
 
  • Waschen Sie vor und nach jedem Wechsel gründlich Ihre Hände
  • Wechseln Sie oder Pants mehrmals täglich, damit der Intimbereich trocken bleibt
  • Reinigen Sie den Intimbereich mit warmem Wasser 
  • Verwenden Sie eine Wundschutzcreme, um die Haut vor austretender Feuchtigkeit zu schützen
  • Sollte eine Infektion vorliegen, nutzen Sie Einmalprodukte für die Reinigung 
 
Leidet Ihr Angehöriger aufgrund einer geistigen Behinderung oder fortgeschrittener Demenz an funktioneller , kann es sinnvoll sein, ihn oder sie alle zwei bis drei Stunden an den Toilettengang zu erinnern und, falls erforderlich, zur Toilette zu begleiten. Achten Sie vor allem auch auf unsere obenstehenden Tipps für eine barrierearme Umgebung.

Maßnahmen für schwerere Fälle

Je nach Erkrankung Ihres Angehörigen kann eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen notwendig sein:
 
Medizinische Systeme
 
Ein Katheter ist meist eine vorübergehende Maßnahme, die zum Beispiel nach einer Operation der häufig durchgeführt wird. Der Arzt führt einen mit der Harnröhre verbundenen Schlauch ein, der an einen tragbaren Beutel angeschlossen ist, in welchem der Urin aufgefangen wird. Der Katheterbeutel muss regelmäßig gewechselt und die Umgebung gesäubert werden. Das ist ganz unkompliziert und einfach zu lernen. 
 
Ist der Heilprozess so weit abgeschlossen, wird der Katheter wieder entfernt. Währenddessen wird die normale Blasenfunktion im Rahmen der Reha-Maßnahmen trainiert. Hier können Sie in Absprache mit dem Arzt oder Physiotherapeuten auch zu Hause unterstützen, indem Sie Ihren Angehörigen zu seinen Übungen motivieren.
 
Nutzen Sie für die Übergangszeit Inkontinenzeinlagen, die Sie leicht dem Schweregrad der anpassen können. 
 
Entdecken Sie die Inkontinenzprodukte von TENA.
 
Medikamente 
 
Es gibt Medikamente, die helfen können, eine Überaktivität der Blase zu verringern. Treten Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt in Kontakt. Dieser kann Sie gegebenenfalls an einen Urologen oder einen Urogynäkologen überweisen. Es gibt Medikamente für verschiedene Inkontinenzformen, allerdings nicht für alle. Auch sollte hier immer der Kosten-Nutzen-Wert im Auge behalten werden, da Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden können. 
 
Chirurgischer Eingriff

Eine Operation kommt in der Regel erst infrage, wenn alle konservativen Therapieformen ohne einen gewünschten Erfolg ausgeschöpft wurden. Es gibt verschiedene Maßnahmen für Belastungs- oder .
 
  • Bei einer kann eine Schlingenoperation, auch TVE-Operation genannt, angewendet werden, bei der eine schmale Kunststoffschlinge unter die Harnröhre implantiert wird, um diese zu stabilisieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Unterspritzung der Harnröhre mit einem Kunststoffgel, das für eine Verengung sorgt und so die Verschlussfunktion der Harnröhre unterstützt. Beide Maßnahmen sind minimalinvasiv und können zum Teil ambulant durchgeführt werden. 
  • Bei einer Dranginkontinenz kann eine Botox-Therapie durchgeführt werden, um die überaktive Blase zu beruhigen. Dazu werden mehrere Injektionen in die Muskelschicht der Harnblase gesetzt. Gegebenenfalls muss der Eingriff nach sechs Monaten wiederholt werden, um eine langfristige Besserung zu erzielen.

Optimal ausgestattet mit TENA

Schon kleinen Maßnahmen können die Inkontinenzpflege für Pflegende und Betroffene erleichtern. TENA bietet Ihnen die optimale Ausstattung an hochwertigen Inkontinenzprodukten für Ihren Angehörigen. Ob leichte Blasenschwäche oder schwere , unser Sortiment deckt sämtliche Bedürfnisse ab und erleichtert Ihnen die liebevolle Pflege Ihres Angehörigen. 
 
 
 
Tipp: Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach einem Kostenzuschuss. Ich vielen Fällen kann Ihr Arzt Ihnen ein Rezept ausstellen.

FAQs

Vereinbaren Sie möglichst bald einen Termin (Hausarzt, Urologe/Urogynäkologe). Notieren Sie Beginn, Häufigkeit und Menge des Urinverlusts, mögliche Auslöser, Begleitsymptome, aktuelle Medikamente, Flüssigkeitsaufnahme, Stuhlgang und bestehende Erkrankungen – das erleichtert die Diagnostik und die Therapieplanung.

Es gibt , Pants und saugfähige Bettschutzeinlagen. Wählen Sie nach Menge des Verlusts, Tragekomfort und Größe. Ist Ihr Angehöriger bettlägerig, sind Pants besonders empfehlenswert, da sie maximalen Auslaufschutz bieten. Lassen Sie sich von unserem Fachpersonal zu den passenden Produkten für Ihren Angehörigen beraten.

Zum TENA Produktfinder.

Inkontinenzprodukte fallen unter die Hilfsmittelverordnung. Bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit werden daher die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Hierfür brauchen Sie eine ärztliche Verordnung, die Sie bei der Krankenkasse Ihres Angehörigen einreichen. Sie tragen in der Regel einen Eigenanteil von 10 Prozent bzw. maximal 10 € pro Monat für Produkte von Vertragspartnern Ihrer Krankenkasse. Ob für die Produkte von TENA weitere Kosten auf Sie zukommen, können Sie bei Ihrer Krankenkasse direkt erfragen. 

Weitere Infos zur Kostenerstattung.

Quellen