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Beckenbodenschmerzen erkennen und behandeln

Beckenbodenschmerzen

Nach übermäßigem Sport, nach einer Operation oder Geburt, aber auch bei Blasenschwäche sind Beckenbodenschmerzen keine Seltenheit. Hervorgerufen werden Schmerzen im Beckenboden in der Regel durch eine Überlastung der Muskulatur und des Bindegewebes im Bereich des Beckens. Wir klären über Ursachen und Symptome von Beckenbodenschmerzen auf, geben Tipps, wie du ihnen vorbeugst und verraten dir, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.


Wie fühlen sich Beckenbodenschmerzen an? Symptome und Ursachen erkennen

Beckenbodenschmerzen können akut auftreten – etwa während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder einer Operation am Unterleib –, aber auch chronischer Natur sein. Je nach Ursache können sich Schmerzen im Beckenboden als Ziehen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühl oder andere Form des Missempfindens äußern.

  • Ein schmerzender Beckenboden ist häufig die Folge einer verspannten Beckenbodenmuskulatur (Beckenbodenmyalgie) oder einer Überlastung des Bindegewebes in diesem Bereich, etwa infolge von übermäßiger sportlicher Belastung, einer Verletzung, Operation oder Geburt.
  • Unter einer sogenannten Vulvodynie werden unterschiedliche Missempfindungen der äußeren Geschlechtsteile zusammengefasst. Diese äußern sich vor allem durch ein „eingeschlafenes“, taubes Gefühl der Schamlippen, der Klitoris, aber auch des Beckenbodens selbst. Es wird oft von Kribbeln sowie einer erhöhte Reizempfindlichkeit etwa bei Kälte, Berührung oder Reibung durch Kleidung begleitet.
  • Beim sogenannten Vaginismus kommt es zu einer starken Verspannung der Vaginalmuskulatur, die sich vor allem durch Schmerzen oder Krämpfe beim Geschlechtsverkehr äußert. Auch das dauerhafte Anspannen der Blasen-Schließmuskulatur, etwa bei übermäßigem Harndrang, der durch Blasenschwäche hervorgerufen wird, kann Schmerzen im Beckenboden auslösen.
  • Von einer Beckenbodensenkung (Deszensus) spricht man, wenn es durch eine starke Schwächung des Beckenbindegewebes zum Absinken des Beckenbodens kommt. Häufig verlagern sich infolgedessen auch Gebärmutter, Harnblase oder Enddarm weiter nach unten. Senkungsbeschwerden dieser Art treten oft nach Operationen am Unterleib, nach Geburten oder auch der Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) auf. Der verbleibende Scheidenstumpf kann nach einer Operation dieser Art vom Beckenboden unter Umständen nicht mehr ausreichend gehalten werden und sinkt ab oder begünstigt eine Verschiebung der Scheide.

Je nach Ursache können Beckenbodenschmerzen auch in den Lenden- und Hüftbereich oder den unteren Rücken ausstrahlen. Halten die Beschwerden oder Schmerzen im Beckenboden länger als sechs Monate an, sprechen Mediziner von einem chronischen Schmerzsyndrom des Beckens, dem sogenannten CPPS (englisch für Chronic Pelvic Pain Syndrome).

Abhängig von der Ursache, die Beckenbodenschmerzen hervorrufen, kann gezieltes Training zur Stärkung der unteren Rumpf-, Rücken- und Beckenmuskulatur sowie des stützenden Bindegewebes beitragen. Bei Beschwerden, die mit einer ausgeprägten Lageveränderung des Beckenbodens oder innerer Organe wie der Blase, der Scheide oder der Gebärmutter einhergehen, ist möglicherweise ein operativer Eingriff notwendig.


Mögliche Ursachen für Schmerzen im Beckenboden

Beckenbodenschmerzen treten vor allem dann auf, wenn die Muskulatur und das Bindegewebe des Beckenbodens überlastet sind. Doch auch ein hormonell bedingter Spannungsverlust des Beckenbodens, etwa in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren, kann Schmerzen im Beckenboden hervorrufen.

  • Beckenbodenschmerzen in der Schwangerschaft (Symphysenschmerzen) durch die zunehmende Lockerung des Gewebes im Beckengürtel
  • Beckenbodenschmerzen nach der Geburt durch die starke Beanspruchung des Gewebes in der Schwangerschaft und während der Entbindung
  • Beckenbodenschmerzen, die durch einen schwachen Beckenboden oder dauerhafte Anspannung der Beckenbodenmuskulatur zur Kontrolle der Blase bei Blasenschwäche hervorgerufen werden
  • Beckenbodenschmerzen, die durch den (hormonell bedingten) Elastizitätsverlust des Bindegewebes bei Einnahme bestimmter Medikamente, in den Wechseljahren oder bei starkem Übergewicht einhergehen

Was tun bei Beckenbodenschmerzen? Behandlung und Vorbeugung

Eine gezielte Wahrnehmung des Beckenbodens ist durch die starke Überlastung des Bindegewebes bei Beckenbodenschmerzen oft gar nicht mehr möglich. Spezielle Wahrnehmungsübungen für den Beckenboden, die vor allem bei einer beginnenden Blasenschwäche, aber auch im Rahmen der Rückbildung nach einer Geburt oder der Rehabilitation nach Operationen durchgeführt werden sollten, sind eine gute Möglichkeit, Beckenbodenschmerzen vorzubeugen oder sie zu lindern.

  • Gezieltes Wahrnehmungstraining hilft dir bewusst zu werden, wo sich dein Beckenboden überhaupt befindet. Je besser du deinen Körper kennst, desto erfolgreicher kannst du Verspannungen oder Schmerzen in diesem Bereich auch durch gezieltes Training zur Stärkung des Beckenbodens begegnen.
  • Auch medizinische Behandlungsmöglichkeiten wie beispielsweise Physiotherapie, Osteopathie, kranio-sakrale Therapie oder Stoßwellentherapie werden bei Schmerzen im Beckenboden angewendet.
  • Mit progressiver Muskelentspannung, Yoga oder Pilates lassen sich Beckenbodenschmerzen ebenfalls häufig lindern.
  • Bei Beckenbodenkrämpfen kann die Einnahme von hochdosiertem Magnesium helfen.

Schwacher Beckenboden und Beckenbodenschmerzen bei Blasenschwäche

Vor allem, wenn Schmerzen im Beckenboden mit (beginnender) Blasenschwäche einhergehen, ist es wichtig, den Beckenboden gezielt zu stärken. So kannst du nicht nur Beschwerden lindern, sondern gehst die Ursache selbst an: Ein starker Beckenboden beugt Blasenproblemen und Schmerzen im Bereich des Beckens vor. Egal, ob beim Sport oder in der Freizeit: lights by TENA bietet dir eine ganze Reihe an hygienischen und diskreten Produkten für einen ganz normalen Alltag mit Inkontinenz und Blasenschwäche.