Weiterbildung in der Pflege: Möglichkeiten und Vorteile

Der Pflegebereich umfasst ein breites Spektrum an Berufen. Menschen, die in diesen Berufen arbeiten, unterstützen Kranke und Pflegebedürftige im Alltag. Diese verantwortungsvollen Aufgaben erfordern ein hohes Maß an Wissen und Erfahrung. Wie viele andere Berufszweige entwickelt sich auch der Pflegebereich stets weiter. Weiterbildungen sind deswegen für alle in der Pflege Beschäftigten essenziell. Sie vermitteln neues Wissen und helfen Pflegerinnen und Pflegern, sich Neuerungen anzupassen und die alltägliche Arbeit besser, einfacher und effizienter auszuführen.

Fort- und Weiterbildung in der Pflege: Welche Optionen gibt es?

So vielfältig wie die Aufgabenfelder im Kranken- und Pflegebereich sind, so facettenreich sind auch die Möglichkeiten zur Weiterbildung, etwa für Gesundheits- und Krankenpfleger. Es gibt zum einen die Möglichkeit, sich in internen Schulungen weiterzubilden, etwa über hauseigene digitale Lernplattformen oder in Vorträgen von berufserfahrenen und qualifizierten Kollegen. Zum anderen gibt es die Option, sich extern weiterzubilden.

Interne Schulungen haben den Vorteil, dass dafür keine zusätzlichen Wege nötig sind. In der Regel führen erfahrene Kollegen und Ausbilder aus dem eigenen Unternehmen Schulungen durch, um ihr Handwerk etwa mit neuen Kollegen, Auszubildenden oder Pflegern, die gerade ihre Ausbildung beendet haben, zu teilen. Je nach Thema eignen sich diese Schulungen auch für berufserfahrene Pfleger als Auffrischung.

Externe Weiterbildungen sind sehr vielfältig. So bieten beispielsweise der Deutsche Pflegeverband und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Weiterbildungen in der Pflege an.

Diese Formen der externen Weiterbildung gibt es:

  • Weiterbildungen außer Haus: Diese finden für gewöhnlich als Blockveranstaltung statt und werden über einen Zeitraum von einem bis mehreren Tagen von entsprechenden Experten abgehalten.
  • Inhouse-Weiterbildungen: Diese Art Schulung findet klassischerweise in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers statt. Ein externer Experte wird eingeladen und hält die Schulung ab. Sie kann einige Stunden dauern oder findet verteilt auf mehrere Tage statt.

Berufsbegleitende Weiterbildungen für Alten-, Gesundheits- und Krankenpfleger

Außer Seminaren und kurzen Schulungen gibt es auch langfristige Weiterbildungen – sowohl für Alten- als auch für Krankenpfleger. Möglich ist unter anderem eine auf dem erlernten Beruf aufbauende weitere Ausbildung. Eine Weiterbildung zum Pflegeberater ermöglicht es Ihnen, erlerntes Pflegefachwissen um verschiedene rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Facetten zu erweitern. Mit einer solchen Weiterbildung können Sie daher als Pfleger weiterarbeiten, aber auch als Berater für Pflegende und Pflegebedürftige tätig sein.

Darüber hinaus steht Ihnen die Weiterbildung im Bereich der Pflegepädagogik offen. Das bedeutet, dass Sie pädagogische Kenntnisse erwerben, die es Ihnen ermöglichen, als Ausbilder für zukünftige Kranken- und Altenpfleger tätig zu werden. Wer sich in seinem Beruf als Altenpfleger sehr wohlfühlt, aber dennoch mehr Verantwortung übernehmen möchte, kann eine Weiterbildung als Pflegedienstleiter ins Auge fassen. Ihr Aufgabengebiet umfasst dann die Führung und Koordination von Pflegepersonal sowie die Qualitätssicherung der Pflegeeinrichtung.

Für Gesundheits- und Krankenpfleger gibt es ebenfalls vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung. Vor allem sind in diesem Bereich Spezialisierungen auf einen bestimmten Fachbereich üblich. Eine Weiterbildung in der Intensivpflege, Anästhesie, Onkologie oder Psychiatrie sind nur einige Beispiele. Möglich sind außerdem Weiterbildungen als Ausbilder beziehungsweise Lehrkraft, Stationsleiter oder im Managementbereich.

Übrigens: Weiterbildungen gibt es auch für beziehungsweise zum sogenannten Pflegehelfer. Diese unterstützen und entlasten Pflegekräfte in ihrer täglichen Arbeit. Je nach Bundesland gilt solch eine Weiterbildung auch als vollwertig anerkannte Berufsausbildung, sie dauert mindestens ein Jahr.

Für eine berufsbegleitende Weiterbildung in der Pflege bieten auch Hochschulen und Fernuniversitäten einige Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem Studiengänge wie Pflegemanagement, Gesundheitsökonomie, Public Health, Gesundheitsmanagement, Health Care Management sowie Pflegepädagogik.

Tipp: Neben diversen Möglichkeiten zur Weiterbildung in der Pflege sind es die kleinen Veränderungen im Pflegealltag, die Vorteile für Pfleger und Pflegebedürftige mit sich bringen. Wer stets Artikel verwendet, die den Pflegealltag nachhaltig erleichtern können, macht sowohl sich selbst als Pflegekraft als auch dem Pflegebedürftigen eine Freude. Die Flex-Produkte von TENA umfassen Vorlagen, die sich für eine mittlere bis schwere sowie eine schwere bis sehr schwere Inkontinenz oder auch für eine starke Blasenschwäche eignen. Sie lassen sich somit optimal abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse des Pflegebedürftigen einsetzen. Das entlastet Pflegekräfte und erhält Pflegebedürftigen ihr Wohlbefinden.

eLearnings von TENA: Speziell für Fachkräfte

Die zunehmende Digitalisierung in der Pflege erleichtert es Pflegekräften und Ärzten, schneller auf die digitale Krankenakte des Pflegebedürftigen zuzugreifen. Auf wichtige Hinweise wie Vorerkrankungen, Allergien oder der Medikamentenplan haben bei der digitalen Pflegedokumentation alle Pflegekräfte und behandelnde Ärzte schnell und einfach Zugriff. Dadurch können sie entsprechend schnell bei möglichen Beschwerden handeln und dem Pflegebedürftigen die besten Behandlungsoptionen bieten. Für solch eine Digitalisierung in Pflegeheimen oder Kliniken sind ausführliche Weiterbildungen des Personals notwendig.

Aber auch für Weiterbildungen selbst sind digitale Lösungen immer gefragter. Das eLearning-Angebot von TENA bietet Ihnen dafür umfangreiche Möglichkeiten.

Es umfasst folgende Themen:

  • Harninkontinenz: In diesem eLearning erfahren Sie im Modul 1 zunächst allgemein etwas über das Harnsystem und lernen Sie anhand von individuellen Beispielen, wie unterschiedlich Inkontinenz im Leben der Menschen auftreten kann und warum es wichtig ist, daraus kein Tabuthema zu machen. Danach folgt Modul 2, in dem Sie die unterschiedlichen Typen von Harninkontinenz und deren Behandlungsmöglichkeiten näher kennenlernen. In Modul 3 geht es um Harninkontinenz bei schwachen und älteren Menschen. Welche Rolle spielt das Alter bei Inkontinenz? Wie lässt sich eine individuelle Kontinenzpflege am besten umsetzen?
  • Hautpflege und persönliche Hygiene: In Modul 1 geht es zunächst um Hautfunktion und -struktur. Es wird erklärt, wie die Haut in ihren Einzelteilen aufgebaut ist und wie wichtig die unterschiedlichen Funktionen der Haut sind, um den Körper zu schützen. Modul 2 umfasst das Thema fragile alternde Haut. Erfahren Sie, wie sich die Haut im Alter verändert und deshalb zu Problemen wie Trockenheit oder schuppigen Hautstellen führen kann. Zudem wird erklärt, welche Hautveränderungen Anzeichen für Hautprobleme im Zusammenhang mit Inkontinenz sein können. Modul 3 enthält anschließend Informationen, wie Sie am besten mit den Problemen alternder Haut umgehen können.
  • TENA ProSkin Pflegeprodukte: In diesem eLearning geht es um die Vorstellung passender Pflegeprodukte für empfindliche alternde Haut, zum Beispiel die TENA ProSkin Pflegereihe. Es wird erläutert, wie Sie diese richtig anwenden und eine tägliche Reinigungsroutine finden.
  • Demenz und Inkontinenz: Dieses eLearning umfasst Informationen zu den Veränderungen, die im Gehirn stattfinden, wenn wir altern. In diesem Zusammenhang wird erklärt, was Demenz ist, wie die Pflege Demenzkranker aussieht und wie diese Krankheit mit Inkontinenz zusammenhängt und die individuelle Pflege beeinflusst.

Durchstöbern Sie das vielseitige Webinar-Angebot und bilden Sie sich einfach und bequem von zu Hause aus weiter – ganz wie es Ihnen zeitlich passt. Darüber hinaus sind die eLearnings eine optimale Ergänzung zu anderen Weiterbildungen.

Quellen: 
 
https://www.stzgd.de/weiterbildung/pflege-weiterbildung/
 
https://www.fortbildung.net/ratgeber/weiterbildungsfoerderung