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Arten der Inkontinenz

Jüngere Frau umarmt ältere Frau – wissen, welche Art von Inkontinenz Ihr Angehöriger hat

Häufigste Formen von Inkontinenz

Sie möchten Ihren Angehörigen so gut wie möglich pflegen. Dabei hilft es, wenn Sie wissen, welche Art Inkontinenz diese Person hat. Mit diesen Informationen werden Sie eher in der Lage sein, die richtigen Produkte für die jeweilige Situation auszuwählen. Und Sie helfen Ihrem Angehörigen, seine Erkrankung besser in den Griff zu bekommen. Dies sorgt für mehr Wohlbefinden und ein gestärktes Selbstbewusstsein.
 
Im Folgenden beschreiben wir sieben Arten von Inkontinenz sowie ihre unterschiedlichen Ursachen und Symptome. Einige sind typisch für Frauen, einige treten nur bei Männern auf. Die häufigsten Arten sind Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz – es können auch beide Arten in Kombination auftreten. 
Belastungsinkontinenz (Stress Urinary Incontinence, SUI)

Belastungsinkontinenz ist die häufigste Art der Inkontinenz bei Frauen. Etwa 10 Prozent der Inkontinenz bei Männern gehört zu dieser Art. Sie tritt auf, wenn die Beckenbodenmuskeln, welche die Blase unterstützen, geschwächt werden. Wenn Sie lachen oder husten, wird erhöhter Druck auf Ihre Blase ausgeübt. Die Beckenbodenmuskulatur wird nicht ausreichend angespannt, um den gesamten Urin zu halten. So kommt es zu Tröpfchenverlust – für gewöhnlich nur eine geringe Menge, manchmal aber auch etwas mehr.

Frauen – Belastungsinkontinenz betrifft sehr oft Frauen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und ab 40 Jahren. In diesen Situationen sind die Beckenbodenmuskeln anfälliger für Schädigungen oder geschwächt. Diese Art von Inkontinenz kann allerdings in jedem Alter auftreten. Bei einer von drei Frauen geschieht dies irgendwann im Leben. Normalerweise tritt sie bei Frauen auf, während sie Sport treiben. 

Dranginkontinenz

Diese Art von Inkontinenz ist auch als „überaktive Blase“ bekannt. Sie tritt auf, wenn Sie plötzlichen Harndrang verspüren und die Blase automatisch Urin ausstößt, ohne dass Sie dies verhindern können. Normalerweise warnt der Körper Sie vorab nur in geringem Maße oder gar nicht. Der Urinverlust kann dabei erheblich sein. Eine Person leert die Blase im Durchschnitt zwischen vier- und achtmal pro Tag. Muss Ihr Angehöriger häufiger urinieren? Wacht er oder sie regelmäßig mehrmals nachts auf, um die Toilette aufzusuchen? Dies könnten Anzeichen von Dranginkontinenz sein.

Männer – Dranginkontinenz ist die häufigste Art der Inkontinenz bei Männern. Ursache ist häufig eine vergrößerte Prostata. 

Andere Arten bei Frauen und Männern

  • Funktionale Inkontinenz
    Einige Menschen sind nicht in der Lage, die Toilette schnell genug aufzusuchen, weil sie aufgrund geistiger oder körperlicher Erkrankung eingeschränkt sind. Sie leiden unter sogenannter funktionaler Inkontinenz.   

  • ​Mischinkontinenz
    Hierbei handelt es sich für gewöhnlich um eine Kombination aus Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz, wobei die eine Art deutlicher zu Tage tritt als die andere.

  • Neurologische Blasenstörung
    Bei einigen Menschen kommuniziert das Gehirn nicht ordentlich mit der Blase. Infolgedessen können sie ihre Blase nicht kontrollieren oder vollständig entleeren. Neurologische Blasenstörungen wie diese können durch zahlreiche andere Erkrankungen verursacht werden. Wenn Sie glauben, dass Ihr Angehöriger diese Art von Inkontinenz hat, ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Vereinbaren Sie für Ihren Angehörigen stattdessen so bald wie möglich einen Arzttermin. Eine professionelle Diagnose wird Ihnen Gewissheit verschaffen.

Andere Arten bei Männern

  • Postmiktionelles Harnträufeln
    Nachtröpfeln nach dem Wasserlassen liegt vor, wenn sich die Blase nicht vollständig entleert und nach dem Wasserlassen noch Tröpfchen austreten. Dies tritt häufig in Verbindung mit geschwächten Beckenbodenmuskeln auf. 

  • Überlaufinkontinenz
    Wenn jemand unter einem konstanten oder gelegentlichen Harnfluss leidet, so nennt man dies Überlaufinkontinenz. Ursache kann eine Blockade oder ein Nervenschaden sein. 

Sind die Symptome nicht eindeutig?

Wenn die Symptome Ihres Angehörigen nicht eindeutig sind, können Sie die Art von Inkontinenz möglicherweise nicht sicher bestimmen. Aber keine Sorge – hier sind einige Tipps, wie Sie es herausfinden. 
 
Versuchen Sie, ein bis zwei Wochen lang ein Tagebuch zu führen, um ein Muster herauszufinden. So haben Sie Aufzeichnungen, die Sie ihrem Arzt zeigen können. Wir raten Ihnen, einen Arzt um eine richtige Diagnose zu bitten, sowie um Rat zur Behandlung der Erkrankung, an der Ihr Angehöriger leidet.
 
 
Wenn Sie sich über Inkontinenz informieren, stoßen Sie wahrscheinlich auf einige unbekannte Begriffe. Ihre Bedeutung erfahren Sie in unserem Glossar.

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