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Glossar

Begriffe und Bezeichnungen zum Thema Inkontinenz.

​Mischinkontinenz

Das ist ganz wörtlich gemeint und bezeichnet eine Kombination der Symptome von Stress- und Dranginkontinenz. Durch den Drang zieht sich die Blase zusammen, die Beckenbodenmuskulatur ist aber nicht stark genug, um das Entleeren der Blase zu verhindern. Diese Symptome treten bei Frauen häufig gleichzeitig auf.  Wenn bei Ihnen beide Arten der Inkontinenz vorliegen, so verursacht normalerweise eine mehr Probleme als die andere. Sie sollten sich daher zuerst auf die Inkontinenzart mit den häufigsten Symptomen konzentrieren.

Beckenbodengymnastik

Spezielle Übungen zur Kontraktion und Entspannung der Beckenbodenmuskulatur stärken die Blase und verbessern den Schließdruck der Harnröhre.  Die Stärkung des Beckenbodens ist das beste Mittel überhaupt, um das Risiko für alle Arten der Inkontinenz zu reduzieren. Beckenbodenübungen werden auch als Kegel-Übungen bezeichnet.

Beckenbodenmuskulatur

Der Beckenboden begrenzt die Bauch- und Beckenhöhle im unteren Bereich und besteht aus einer Anhäufung von gestaffelt angeordneten Schichten von Muskeln – der Beckenbodenmuskulatur – die den Ausgang des Beckens umrahmt. Sie befinden sich zwischen dem Schambein (vorn am Rumpf) und dem Ende der Wirbelsäule (am Rücken). Sie stützen und stärken Blase und Darm. Ein Erschlaffen dieser Muskeln kann zu Problemen wie Harninkontinenz und – bei einer Beeinträchtigung des Analschließmuskels – auch zur Stuhlinkontinenz führen.

Bettnässen

Bettnässen – oder nächtliche Enuresis – ist ungewollter Harnverlust im Schlaf in einem Alter, in dem eine durchgehende Kontinenz während der Nacht vorausgesetzt werden kann.  Nykturie bezeichnet nächtlichen Harndrang – den Drang, nachts häufig zur Blasenentleerung aufzustehen.

Blasen-Retraining

Blasentraining ist eine Übungstechnik, mit der die Blasenkapazität erhöht und die Häufigkeit des Wasserlassens reduziert wird. Mit der Zeit nimmt die Reizung der Blase ab und sie kann auch größere Urinmengen halten. Ein Blasentagebuch (auch als Miktionsprotokoll bezeichnet) ist ein erster Schritt bei der Beurteilung der Dranginkontinenz und hilft bei der Planung des Blasentrainings.

Blasenschwäche

Von Blasenschwäche (oder von einer schwachen Blase) spricht man, wenn die Blasenkontrolle Probleme bereitet und ein unwillkürlicher Urinverlust auftritt. Es gibt viele verschiedene Gründe für Blasenschwäche bei Frauen und Männern. Die korrekte medizinische Bezeichnung für Blasenschwäche ist Urininkontinenz.

Blasentagebuch (Miktionsprotokoll)

Das Blasentagebuch, auch Miktionsprotokoll genannt, ermittelt die Form der Inkontinenz und trägt so dazu bei, dem Arzt zu helfen die richtige Behandlung einzuleiten. Dem Betroffenen selbst kann das Miktionsprotokoll helfen, wieder die Kontrolle über das Wasserlassen zu erlernen . Über einen Zeitraum von drei Tagen werden die Häufigkeit des Wasserlassens, die Urinmenge, die aufgenommene Menge Flüssigkeit, die Art der konsumierten Getränke und die Uhrzeit der Flüssigkeitsaufnahme im Tagebuch notiert. Die Aufzeichnungen helfen Ihnen und medizinischen Fachkräften, das Ausmaß und den Typ der Inkontinenz und der dafür erforderlichen Behandlung zu beurteilen. Wenn jemand z. B. innerhalb von 24 Stunden häufiger als acht Mal die Blase entleeren muss, könnte dies auf eine Dranginkontinenz schließen oder auf eine andere Ursache, die gründlich diagnostiziert und behandelt werden muss.

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Durch Testverfahren wird die Hautfreundlichkeit der Produkte unter realen Praxisbedingungen ermittelt.

Dranginkontinenz

Dranginkontinenz wird auch als „überaktive Blase“ (OAB oder auch OverActiveBladder) bezeichnet und bezieht sich auf die gesteigerte Aktivität der Detrusormuskulatur der Blase.  Diese Muskelgruppe führt zu erhöhtem Drang, der komplett ohne oder mit nur geringer Vorwarnung auftritt und häufig mit unwillkürlichem Urinverlust einhergeht. In gravierenden Fällen kann es auch zu ausgeprägtem Urinverlust kommen. Ebenso kann die Häufigkeit des Wasserlassens zunehmen, so dass Sie mehr als vier- bis acht Mal pro Tag – die normale Häufigkeit – und ebenfalls ein- oder mehrmals während der Nacht (auch als Nykturie bezeichnet) Wasserlassen müssen. In bestimmten Fällen kann durch „Training“ der Blase die Häufigkeit der Toilettengänge gesenkt werden. Blasentraining kann auch das nächtliche Wasserlassen reduzieren.

Enuresis

Enuresis (auch bekannt als Bettnässen) ist der unfreiwillige Verlust von Urin.  Tritt es nachts im Schlaf auf, wird es als Enuresis nocturna, nächtliches Bettnässen bezeichnet.

Funktionelle Inkontinenz

Das ist die mangelnde Fähigkeit, die Toilette noch rechtzeitig zu erreichen. Gründe hierfür sind z. B. Probleme aufgrund körperlicher oder psychischer Einschränkungen oder Hindernisse in der Umgebung.  Zum Beispiel, wenn etwa die Kleidung nicht schnell genug entfernt werden kann oder eine Person es nicht mehr rechtzeitig aus dem Rollstuhl auf die Toilette schafft. Auch umgebungsbedingte Hindernisse erschweren den Toilettengang: So kann der Weg zu lang sein, um die Toilette noch rechtzeitig zu erreichen, oder verwirrte Personen finden den Weg zur Toilette nicht. 

Harnverhaltung

Harnverhaltung ist auf Probleme bei der Blasenentleerung zurückzuführen. Das heißt, dass nach dem Wasserlassen noch Restharn in der Blase vorhanden ist. Ein möglicher Grund kann hierfür eine vergrößerte Prostata sein.  Symptome für Probleme bei der Blasenentleerung sind z. B. ein schwacher Harnstrahl, der auch in Form eines unterbrochenen Harnflusses auftreten kann, Anstrengung beim Urinieren und eine Verzögerung zwischen dem versuchten Wasserlassen und dem tatsächlichen Einsetzen des Harnflusses. Da die Blase gefüllt bleibt, kann dies zu Überlaufinkontinenz führen.

Inkontinenz

In Deutschland sind laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft mehrere Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen – in etwa so viele wie auch von Heuschnupfen. Abgeleitet aus dem lateinischen in = gegen, nicht und continentia = Selbstbeherrschung, Mäßigung - bedeutet incontinentia sinngemäß nicht Einhalten oder nicht vorhandene Kontrolle. Inkontinenz bezeichnet folglich den Zustand etwas nicht ein- oder zurückhalten zu können und kann sich daher auf Urin- und Stuhlinkontinenz beziehen.

Inkontinenzbehandlung

Es gibt viele verschiedene Empfehlungen und Methoden zur Behandlung von Urininkontinenz. Eine Möglichkeit sind Veränderungen des Lebensstils, etwa gezielte Maßnahmen wie Blasentraining oder spezielle Übungen für den Beckenboden, mit denen die Muskulatur der Körpermitte gestärkt wird. Veränderungen der Trinkgewohnheiten und Toilettenbesuche, sowie Gewichtsreduktion können auch helfen.

Kontinenzversorgung

Kontinenzversorgung bezeichnet die einer Person geleistete Hilfe und Unterstützung zur Kontrolle ihrer Blasen- oder Darmfunktion. Hierfür müssen die Ursachen der Inkontinenz klar identifiziert werden (handelt es sich um temporäre oder chronische Inkontinenz?). Dabei sind auch umweltspezifische Faktoren und die erforderliche Unterstützung zu berücksichtigen. Zugrundeliegende Erkrankungen, die gegebenenfalls die Inkontinenz verursachen, müssen ebenfalls ermittelt werden. Nur dann kann eine individuelle Versorgung geplant werden, um Verbesserungen zu erzielen. Die Kontinenzversorgung zielt auf eine Steigerung der Kontinenz und die Vermeidung zunehmender Inkontinenz durch individuelle Betreuung, optimierte Toilettenroutine und manchmal auch durch Inkontinenzprodukte ab.  

Menopause (Wechseljahre)

Diese Phase bezeichnet das dauerhafte Ausbleiben der Regelblutung. Die hormonelle Umstellung während der Menopause kann eine Ursache für Blasenschwäche sein.

Miktion

Der Vorgang des Urinierens (Blasenentleerung oder Wasserlassen).

Neurogene Blase

Das Zusammenspiel verschiedener Muskeln und Nerven gewährleistet die Harnkontinenz und die wirksame Kontrolle der Blasenentleerung. Hirnschäden, Verletzungen des Rückenmarks oder der Nerven können die Kommunikation zwischen Gehirn und Blase stören. Die Blase kann nicht mehr kontrolliert und folglich auch nicht mehr vollständig entleert werden. 

Nykturie

Dieser Begriff bezeichnet ein- oder mehrmaliges nächtliches Aufwachen mit Harndrang.

Postmiktionelles Tröpfeln (Tröpfelinkontinenz)

Von postmiktionellem Tröpfeln spricht man bei unwillkürlichem Urinverlust bei Männern und Frauen direkt nach dem Wasserlassen. Bei Männern tritt dies meist erst nach dem Verlassen, bei Frauen nach dem Aufstehen von der Toilette auf. Häufig ist dies auch bei einer vergrößerten Prostata oder einer schwachen Beckenbodenmuskulatur der Fall.

Reizblase

Die überaktive Blase steht an erster Stelle der chronischen Erkrankungen und tritt noch häufiger als Diabetes mellitus oder Asthma auf.1 Besonders Erwachsene leiden unter der unangenehmen Erkrankung, die die Lebensqualität stark beeinflussen kann. Der Begriff Reizblase wird als Umschreibung für verschiedene Probleme in Zusammenhang mit Harndrang verwendet. Dies ist nicht gleichbedeutend mit Inkontinenz, sondern besagt nur, dass man häufig Wasserlassen muss. Der Begriff Reizblase – manchmal wird auch „überaktive Blase“ verwendet – bedeutet gemeinhin, dass es zu häufigem Wasserlassen tagsüber und oft auch während der Nacht (Nykturie) kommt. Denken Sie bitte daran, dass Wasserlassen vier- bis acht Mal am Tag normal ist. 

Restharn

Restharn ist Harn, der nach dem Urinieren in der Blase verbleibt. 

Sensible Blase

Häufig wird damit eine leichte Blasenschwäche bezeichnet oder – korrekt ausgedrückt – Urinverlust.

Stressinkontinenz

Mit dem Begriff Stressinkontinenz wird der unwillkürliche Urinverlust (Blasenschwäche) nach körperlicher Belastung bezeichnet.  Diese Belastung kann durch körperliche Anstrengung oder auch durch Husten, Niesen oder Lachen entstehen. Stressinkontinenz geht üblicherweise nur mit einem Verlust geringer Urinmengen einher. Das hängt jedoch davon ab, wie voll die Blase ist, wenn der erhöhte Abdominaldruck auftritt.  Stressinkontinenz steht generell in Zusammenhang mit einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und kann in Folge der körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und während der Wechseljahre entstehen. Zusätzliche Informationen: Stressinkontinenz bei Frauen wird auch als Belastungsinkontinenz bezeichnet.

Stressinkontinenz

Mit dem Begriff Stressinkontinenz wird der unwillkürliche Urinverlust (Blasenschwäche) nach körperlicher Belastung bezeichnet.  Diese Belastung kann durch körperliche Anstrengung oder auch durch Husten, Niesen oder Lachen entstehen. Stressinkontinenz geht üblicherweise nur mit einem Verlust geringer Urinmengen einher. Das hängt jedoch davon ab, wie voll die Blase ist, wenn der erhöhte Abdominaldruck auftritt.  Stressinkontinenz steht generell in Zusammenhang mit einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und kann in Folge der körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und während der Wechseljahre entstehen. Stressinkontinenz bei Frauen wird auch als Belastungsinkontinenz bezeichnet. 

Überaktive Blase

Der Begriff überaktive Blase (OAB oder auch OverActiveBladder) wird als gängige Umschreibung für verschiedene Probleme in Zusammenhang mit Harndrang verwendet. Dies ist nicht gleichbedeutend mit Inkontinenz, sondern besagt nur, dass man häufig Wasserlassen muss. Der Begriff überaktive Blase – manchmal wird auch „Reizblase“ verwendet – bedeutet gemeinhin, dass es zu häufigem Wasserlassen tagsüber und oft auch während der Nacht (Nykturie) kommt. Dem Gehirn wird bei einer überaktiven Blase fälschlicherweise eine volle Blase vermittelt, somit liegt ein chronischer Reizzustand vor, bei dem sich die Blase zusammenzieht, gleichzeitig aber die Muskeln um die Harnröhre den Urin nicht stoppen können. Denken Sie bitte daran, dass Wasserlassen vier- bis acht Mal am Tag normal ist. Eine überaktive Blase tritt häufiger bei älteren Personen und Frauen auf.

Überlaufinkontinenz

Überlaufinkontinenz tritt auf, wenn die Blase nicht vollständig entleert wird und noch Restharn in der Blase verbleibt. Eine Verengung der Harnröhre und/oder eine Blase, die voll gedehnt und über das eigentliche Fassungsvermögen hinaus gefüllt ist, können zu einer Überdehnung des Blasenmuskels und folglich zu einem ungewollten Harnverlust führen. Eine häufige Ursache für Überlaufinkontinenz ist die Prostatavergrößerung. Aber auch andere Ursachen spielen eine Rolle, wie zum Beispiel Nervenschädigungen.

Verstopfung

Verstopfung ist generell dadurch definiert, dass der Stuhlabgang mit Problemen, Verzögerungen oder Schmerzen verbunden ist. Der Stuhl muss nicht zwangsläufig hart sein. Verstopfung ist ein häufiges Problem bei Kindern.

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