Pflege von Personen mit
Demenz und Blasenschwäche.

Leben und pflegen mit Demenz und Inkontinenz

Gedächtnisschwund und Inkontinenz treten sehr häufig gemeinsam auf. Während viele pflegende Angehörige die Vergesslichkeit und Verwirrtheit eines Familienmitglieds noch gut zu meistern wissen, geraten sie an ihre Grenzen, wenn auch noch unfreiwilliger Urinverlust hinzukommt.

Ziel sollte es dann sein, die Symptome der Inkontinenz zu lindern, damit der demenzkranke Angehörige wieder intensiver am sozialen Leben teilnehmen kann. Dies wiederum kann helfen, seine geistigen Fähigkeiten zu erhalten.

Ursachen für die Inkontinenz

Im Alter tritt Inkontinenz bei demenzkranken Menschen doppelt so häufig auf wie bei Personen, die geistig fit sind. Häufig entsteht die Inkontinenz durch den Verlust der bewussten Körperkontrolle im fortgeschrittenen Stadium einer Demenz. Es gibt jedoch eine Reihe anderer Ursachen, die eine Inkontinenz begünstigen. Viele Demenzkranke finden einfach den Weg zur Toilette nicht mehr rechtzeitig, sie vergessen, vor dem Hinsetzen die Kleidung herunterzuziehen oder sie verwechseln andere Orte in der Wohnung mit der Toilette.

Fragen Sie Ihren Arzt!

Darüber hinaus können auch begleitende Erkrankungen wie Prostataleiden oder Diabetes sowie bestimmte Medikamente, etwa gegen Herzschwäche und Bluthochdruck, eine Inkontinenz verursachen. Besprechen Sie die Medikamente Ihres Angehörigen daher mit seinem Hausarzt. Möglicherweise bessert sich die Inkontinenz, wenn ein Arzneimittel gegen ein weniger harntreibendes ausgetauscht wird. Mitunter genügt es auch, den Einnahmezeitpunkt zu verschieben.

Toilettentraining

Bei Menschen mit Demenz kann ein Toilettentraining hilfreich sein. Dabei lernt der Demenzkranke regelmäßig, zu bestimmten Uhrzeiten auf die Toilette zu gehen – beispielsweise nach dem Aufstehen, nach den Mahlzeiten und vor dem zu Bett gehen.

Produktauswahl und -wechsel

Die Produktauswahl hängt vom Inkontinenzgrad, der körperlichen und geistigen Gesundheit und den jeweiligen Vorlieben ab. Grundsätzlich gilt das Motto: "So viel Hilfe wie nötig, so viel Selbstständigkeit wie möglich". Bei der richtigen Saugstärke in der richtigen Größe sind nur wenige Produktwechsel und damit weniger Eingriffe in die Intimsphäre notwendig.

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