Training für eine starke Blase
Sie können selbst einiges dafür tun, die Blasenschwäche besser in den Griff zu bekommen. Spüren Sie Druck auf Ihrer Blase, ist es z. B. hilfreich, die Zeiträume zwischen den Toilettenbesuchen zu verlängern. Dadurch erhöht sich das Fassungsvermögen der Blase.
Gymnastikübungen können ebenfalls zur Besserung beitragen. Sprechen Sie vorab am besten mit Ihrem Arzt darüber.
Beckenbodentraining
Gezieltes und regelmäßiges Beckenbodentraining ist der einfachste Weg, etwas gegen Blasenschwäche zu tun. Denn der Beckenboden ist die wichtigste Muskelgruppe in unserem Körper im Zusammenhang mit Blasenschwäche.
Der Beckenboden erfüllt drei wichtige Aufgaben:
- er stützt die Bauchorgane
- er ist zuständig für die Kontrolle von Blase und Darm
- er steuert das sexuelle Erleben
Sie können Ihre Beckenbodenmuskulatur wie jeden anderen Muskel Ihres Körpers gezielt trainieren. Da der Beckenbodenmuskel für andere nicht sichtbar ist, unterscheidet sich ein Beckenbodentraining grundlegend von einem Fitnessprogramm: Sie brauchen kein Fitness-Studio zu besuchen und können Ihren Beckenbodenmuskel jederzeit trainieren, z. B. im Auto, im Büro oder ganz bequem auf der Couch beim Fernsehen.
Wie Beckenbodentraining helfen kann
Beckenbodentraining sollten Sie unbedingt ausprobieren! Bei Belastungsinkontinenz (früher Stressinkontinenz) und in manchen Fällen auch bei Dranginkontinenz können diese Übungen hilfreich sein. Sie stärken die Muskulatur, die die Blase stützt, und helfen Ihnen nebenbei, die Bauchmuskulatur zu kräftigen!
Beckenbodentraining ist
- geeignet für jedes Alter - auch Männer zwischen 70 und 80 Jahren können vom Training profitieren
- die gezielte Stärkung der Muskulatur, die die Blase stützt
- eine Trainingsmethode zum Vorbeugen und Verbessern von Blasenschwäche
- kein Fitnessprogramm und deshalb einfach überall durchzuführen
Beginnen Sie jetzt mit Ihrem Beckenbodentraining!