Glossar

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Beckenboden-muskulatur

Der Beckenboden begrenzt die Bauch- und Beckenhöhle im unteren Bereich und besteht aus einer Anhäufung von gestaffelt angeordneten Schichten von Muskeln – der Beckenbodenmuskulatur – die den Ausgang des Beckens umrahmt.1

Beckenboden-training

Übungen, bei denen die Beckenbodenmuskeln angespannt und entspannt werden. Sie zielen auf eine Stärkung der Muskeln ab, damit ein höherer Druck zum Schließen der Harnröhre ausgeübt werden kann.

Bettnässen

Bettnässen (medizinisch bekannt als Enuresis) ist der unfreiwillige Verlust von Urin. Tritt es nachts im Schlaf auf, wird es als Enuresis nocturna, nächtliches Bettnässen bezeichnet. 

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung (Zystitis, abgeleitet von lat. Cystitis für Blase, Harnblase) bezeichnet im medizinisch Sinne die Entzündung der Harnblase. Dieser Artikel informiert Sie über die genaue Definition, die verschiedenen Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten.

Blasenschwäche

Blasenschwäche (auch schwache Blase genannt) bezeichnet die Schwierigkeit, die Blase zu kontrollieren, was zu einem unerwünschten Verlust von Urin führen kann. Es gibt viele Gründe für Blasenschwäche bei Frauen wie auch bei Männern.

Blasentraining

Blasentraining ist eine Übungstechnik, die die Leistungsfähigkeit der Blase verbessert und die Häufigkeit des Wasserlassens verringert. Mit der Zeit wird die Blase weniger reizbar und kann das Wasserlassen besser kontrollieren.

CoreWellness

CoreWellness ist ein Übungsprogramm für eine starke Körpermitte. Das speziell von Kari Bø entwickelte Programm verhilft nicht nur zu einem flacheren Bauch und einem gestärkten Rücken, sondern es hilft auch bei Blasenschwäche.

Dranginkontinenz

Auch als überaktive Blase bekannt, ist die häufigste Art von Blasenschwäche bei Männern. Sie verspüren einen plötzlichen Drang zum Wasserlassen, der zu unfreiwilligem Harnverlust führt. Dies ist in der Regel auf Störungen in den Nervensignalen zurückzuführen, oft in Verbindung mit einer vergrößerten Prostata oder den Folgen einer Prostataoperation.

Enuresis (Bettnässen)

Enuresis (auch bekannt als Bettnässen) ist der unfreiwillige Verlust von Urin. Tritt es nachts im Schlaf auf, wird es als Enuresis nocturna, nächtliches Bettnässen bezeichnet.

Funktionelle Inkontinenz

Dabei handelt es sich um die Unfähigkeit, aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen die Toilette rechtzeitig zu erreichen.

Harnwegsinfektion

Eine Harnwegsinfektion ist eine Infektion der ableitenden Harnwege – man unterscheidet zwischen oberen und unteren Harnwegen. Als obere Harnwege werden Harnleiter und Nieren (Ureter), als untere Harnwege Blase und Harnröhre (Urethra) bezeichnet.

Häufiger Harndrang

Man spricht von häufigem Harndrang oder vermehrtem Wasserlassen, wenn die durchschnittliche Menge des Urins überschritten wird oder die Anzahl der Toilettengänge höher ist als durchschnittlich. Die Urinmenge ist abhängig vom Alter und der täglichen Trinkmenge. Der medizinische Begriff für häufiges Wasserlassen lautet Polyurie.

Inkontinenz

In Deutschland sind laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft mehrere Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen – in etwa so viele wie auch von Heuschnupfen. Abgeleitet aus dem lateinischen in = gegen, nicht und continentia = Selbstbeherrschung, Mäßigung - bedeutet incontinentia sinngemäß nicht Einhalten oder nicht vorhandene Kontrolle. Inkontinenz bezeichnet folglich den Zustand etwas nicht ein- oder zurückhalten zu können.

Inkontinenz-behandlung

Es gibt viele empfehlenswerte Behandlungsmöglichkeiten und Methoden für Harninkontinenz. Eine Methode sind Verhaltensänderungen mit Blasentraining, Beckenbodenübungen, die gezielt die betreffenden Muskeln stärken.

Inkontinenz-management

Ob Sie selbst von Blasenschwäche betroffen sind oder im Bereich der Inkontinenzversorgung arbeiten (manchmal auch Kontinenzversorgung genannt) – es gibt Inkontinenzprodukte und Behandlungsmöglichkeiten, die wirklich helfen können.

Kari Bø

Professorin für Sportwissenschaften und Physiotherapie an der Norwegian School of Sport Sciences in Oslo, erforscht seit 20 Jahren die innere Muskulatur des Körpers und behandelt Frauen mit Beckenbodenproblemen. Sie hat für TENA das CoreWellness Programm entwickelt.

Menopause

Die Menopause markiert den Zeitpunkt, nachdem keine Regelblutung mehr stattfindet. Die Menopause kann eine Ursache für Blasenschwäche sein.

Miktion

Der Vorgang des Urinierens, wobei die Blase normalerweise vollständig entleert wird. (Wasser lassen).

Miktionsprotokoll

Das Miktionsprotokoll (eine Art Tagebuch) ermittelt die Form der Inkontinenz und trägt so dazu bei, dem Arzt zu helfen die richtige Behandlung einzuleiten. Dem Betroffenen selbst kann das Miktionsprotokoll helfen, wieder die Kontrolle über das Wasserlassen zu erlernen.

Mischformen

Wie der Begriff sagt, liegt eine Mischung von Symptomen vor. Meist handelt es sich dabei um eine Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz. Wenn Sie beide Arten haben, verursacht die eine Form meist mehr Probleme als die andere.

Neurologische Blasenstörungen

Nervenschädigungen infolge einer Erkrankung können die Kommunikation zwischen Gehirn und Blase beeinträchtigen. Dies führt dazu, dass die Blase nicht mehr kontrolliert bzw. vollständig geleert werden kann.

Nykturie

Als Nykturie bezeichnet man nächtlichen Harndrang, der Betroffene mehrfach nachts aus dem Schlaf erweckt.

Prostata

Die Prostata (auch Vorsteherdrüse genannt) ist eine Drüse im männlichen Körper. Sie befindet sich unterhalb der Harnblase und umgibt die Harnröhre. Die Prostata produziert einen Teil der Samenflüssigkeit, die bei der Ejakulation ausgestoßen wird. Bei älteren Männern kann die Vorsteherdrüse wachsen und die Harnröhre blockieren, indem sie diese zusammendrückt.

Reizblase

Die überaktive Blase steht an erster Stelle der chronischen Erkrankungen und tritt noch häufiger als Diabetes mellitus oder Asthma auf.1 Besonders Erwachsene leiden unter der unangenehmen Erkrankung, die die Lebensqualität stark beeinflussen kann. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Formen der Reizblase existieren und was Sie tun können, um den Alltag wieder unbeschwert genießen zu können.

Stressinkontinenz

Eine Blasenschwäche, die bei plötzlicher physischer Anstrengung auftritt, wie z. B. beim Husten, Niesen, Lachen, beim Sport oder beim Heben schwerer Lasten. (Auch bekannt als Stressinkontinenz genannt.)

Tröpfelinkontinenz

In diesem Fall kann die Blase nicht vollständig entleert werden und nach dem Wasserlassen tritt weiterhin tröpfelnd Urin aus. Dies hängt auch mit einer Prostatavergrößerung oder geschwächten Beckenbodenmuskeln zusammen.

Überaktive Blase

Die Bezeichnung überaktive Blase (OAB oder auch OverActiveBladder), auch oft Reizblase genannt, steht sammelnd für Funktionsstörungen der Blase, welchen kein bakterieller Infekt zu Grunde liegt. Dem Gehirn wird bei einer überaktiven Blase fälschlicherweise eine volle Blase vermittelt, somit liegt ein chronischer Reizzustand vor, bei dem sich die Blase zusammenzieht, gleichzeitig aber die Muskeln um die Harnröhre den Urin nicht stoppen können.

Überfluss-inkontinenz

Dabei handelt es sich um kontinuierlichen oder episodischen Harnausfluss, üblicherweise verursacht durch ein Hindernis oder eine Nervenschädigung.

Überlauf-inkontinenz

Das ist ein konstantes oder zeitweiliges Harnträufeln, meist verursacht durch Abflussstörungen oder Nervenschädigungen.

Unteraktive Blase

Wenn Sie eine unteraktive Blase haben, enthält sie viel mehr Urin als normal. Da Sie nicht bemerken, wann die Blase voll ist, verlieren Sie geringe Urinmengen, während sich der Druck in der Blase aufbaut.

Wechseljahre

Der Zeitraum, der das endgültige Ende der Menstruation kennzeichnet.