Lebensführung und Umgang mit Blasenschwäche im Alltag
Eine sensible Blase ist kein Grund für eine eingeschränkte Lebensqualität! Schon mit wenigen effektiven Änderungen in Ihrer Lebensführung können Sie auf Ihr Problem positiv einwirken.
Genügend trinken
Nicht zuviel aber auch nicht zu wenig: Reduzieren Sie Ihre Trinkmenge, wird der Urin stärker konzentriert – das reizt die Blase und macht sie aktiver. Übermäßiges Trinken hingegen erhöht den Harndrang. Idealerweise trinken Sie 1,5 bis 2 Liter - am besten Wasser.
Partygetränke
Genießen Sie Ihr Leben! Aber besonders Koffein, Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke sollten Sie nur in Maßen genießen, denn Sie wirken harntreibend.
Gewichtsreduktion
Es besteht eine Verbindung zwischen Übergewicht und Blasenschwäche. Wenn also Ihr Gewicht „auf die Blase drückt", kann das ein Anreiz sein, mit einer Diät zu beginnen.
Rauchen
Rauchen verursacht keine Blasenschwäche. Aber der typische Raucherhusten kann auf die Blase drücken. Vielleicht ist das Motivation genug für Sie, das Rauchen aufzugeben?
Beckenbodentraining (ohne Schweiß) und Blasentraining
Beckenbodenübungen und Blasentraining verbessern nachweislich die Kontrolle über die Blase. Viele Krankenkassen bieten diese Physiotherapie bei Belastungsinkontinenz (früher Stressinkontinenz) und Dranginkontienz als erste Behandlung an.
Die Erfolgsquote ist beeindruckend: bis zu 70 % der leichten und mittleren Fälle von Belastungsinkontienz können durch regelmäßig und richtige Beckenbodenübungen innerhalb von 3 bis 6 Monaten verbessert oder sogar geheilt werden*. Ein spezielles Blasentraining führt in etwa 50 % der Fälle von Dranginkontinenz zum Erfolg.
Für eine dauerhafte Wirkung muss das Training natürlich fortgeführt werden. Das beste am Beckenbodentraining: Es ist nie zu spät damit anzufangen!
Anleitungen und Informationen zum Beckenbodentraining und Blasentraining finden Sie hier!
* Markved S., Bo K., Fjortoft T., Obstetrics and Gynaecology 100 (4): 730-739, 2002.
Medizinische Hilfsmittel
Wenn die Physiotherapie mit Beckenbodentraining keine Wirkung erzielt, kann ein Arzt helfen. Ist Ihre Blasenschwäche z.B. auf einen chirurgischen Eingriff zurückzuführen, kann die Einführung eines Katheters mit tragbarem Drainagebeutel eine vorübergehende Maßnahme sein.
Die am häufigsten verwendeten Hilfsmittel bei Blasenschwäche sind absorbierende Blasenschwächeprodukte. Damit können Sie sich sicher und diskret schützen: mit den Produkten von TENA, die speziell für die Aufnahme von Harn entwickelt wurden. Da Ergebnis ist nicht nur optimaler Schutz, sondern auch höchste Diskretion.
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Medikamente und chirurgische Eingriffe
Für die Behandlung von Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz gibt es außerdem
- verschreibungspflichtige Medikamente
- operative Verfahren
Besprechen Sie die Möglichkeiten und Einzelheiten mit einem dafür ausgebildeten Experten, wie Ihrem Gynäkologen oder Urologen.
Hilfe bei Reflexinkontinenz (funktionale und neurologische Inkontinenz)
Wenn Sie aufgrund von körperlicher oder geistiger Störungen nicht rechtzeitig die Toilette aufsuchen können, ist das nicht Ihre Schuld. Lassen Sie dadurch keine Belastung oder Ängste aufkommen!
Die Verwendung eines Inkontinenzschutzproduktes gewährleistet, dass das tägliche Leben nicht unnötig beeinträchtigt wird. Sie können stets darauf vertrauen, dass dass ausgetretener Urin vollständig eingeschlossen wird und Sie sich sauber, trocken und wohl fühlen.
In der TENA Produktberatung finden Sie das richtige Produkt für Ihr individuelles Bedürfnis und können direkt ein Gratismuster bestellen.
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