Blasenschwäche ist immer noch ein Tabuthema

Mannheim - Blasenschwäche ist ein unangenehmes Thema, über das nicht gerne gesprochen wird. Lediglich die Themen Erektionsstörungen und Geschlechtskrankheiten werden als noch unangenehmer empfunden. Dies geht aus einer Studie zum Thema Blasenschwäche hervor, die vom Meinungsforschungsinstitut TNS Gallup im Auftrag von TENA durchgeführt wurde.

Demnach reden Betroffene am ehesten noch mit engen Freunden über das Thema, seltener mit Bekannten, Nachbarn oder Kollegen. Männer vertrauen sich in erster Linie ihrem Partner an (69 Prozent). Im Freundeskreis wird das Thema hingegen nur sehr selten erwähnt (20 Prozent). Bei den Frauen zeigt sich ein anderes Bild: Sie wenden sich zwar ebenfalls an ihren Partner (52 Prozent), haben aber deutlich weniger Hemmungen, mit einer engen Freundin über ihre sensible Blase zu sprechen (42 Prozent).

Sieben bis acht Millionen Menschen, also zehn Prozent der deutschen Bevölkerung, sind irgendwann in ihrem Leben mit Blasenschwäche konfrontiert. Vor allem Nicht-Betroffenen ist dies häufig nicht bewusst (60 Prozent). Aber auch etwa jeder dritte Betroffene glaubt, dass er mit seiner überaktiven Blase alleine ist.

Blasenschwäche schränkt die Lebensqualität vieler Betroffener erheblich ein. Männer fühlen sich in ihrem Alltag wesentlich stärker beeinträchtigt (73 Prozent) als Frauen (58 Prozent). Die gefühlte Beeinträchtigung steigt mit zunehmender Dauer der Inkontinenz: Nach fünf Jahren geben nur noch 28 Prozent der Befragten an, dass ihre überaktive Blase im Alltag keine große Rolle spielt. Obwohl in Deutschland zahlreiche Produkte speziell für Blasenschwäche erhältlich sind, entscheiden sich lediglich neun Prozent der Betroffenen für deren Einsatz. Frauen versuchen meist, sich mit Slipeinlagen auszuhelfen (59 Prozent). Männer verzichten in der Regel gleich ganz auf ein Hilfsmittel (75 Prozent). Mit zunehmendem Alter ändert sich dies nur unwesentlich: Ab 45 Jahren verwenden zehn Prozent der Betroffenen spezielle Einlagen und Windelhosen, ab 60 Jahren sind es zwölf Prozent.

Knapp die Hälfe der Befragten ist der Meinung, dass Blasenschwäche in der Gesellschaft und in den Medien zu wenig thematisiert wird. Etwa ein Drittel würden es positiv auffassen, wenn das Thema öfters aufgegriffen würde. Vor allem Männer (41 Prozent) und Nicht-Betroffene (68 Prozent) wünschen sich noch mehr Informationen zu Ursachen, Formen und Behandlungsmöglichkeiten einer sensiblen Blase. Nahezu alle Befragten (95 Prozent) erwarten, dass diese Informationen in erster Linie von Ärzten kommen. Mit deutlichem Abstand folgen die Gesundheitsbehörden (39 Prozent). Die Hersteller von Inkontinenzprodukten sehen 36 Prozent in der Pflicht, dicht gefolgt von den Patientenorganisationen mit 35 Prozent.

Die TENA Hotline ist wochentags zwischen 8 und 17 Uhr unter der Telefonnummer 01806 / 12 12 22 (Festnetz max 0,20 €/Gespräch, Mobilfunk max. 0,60 €/Gespräch) zu erreichen. Dort kann auch ein Gratismuster-Paket abgerufen werden. Weitere Informationen bietet die Internetseite www.tena.de.

SCA ist ein internationaler Konzern für Konsumgüter und Papierprodukte. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet absorbierende Hygieneprodukte, Verpackungslösungen, Druckpapiere und Holzmaterialien. Die Produkte werden in über 90 Ländern verkauft. Mit Produktionsstätten in mehr als 40 Ländern erwirtschaftet SCA jährlich einen Nettoumsatz von 11,4 Milliarden Euro. Zu Beginn des Jahres 2009 beschäftigte SCA rund 50.000 Mitarbeiter. SCA Aktien werden an den Börsen in Stockholm, London und New York gehandelt.
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